Thomas Hitzlsperger Coming-Out von Ex-Nationalspieler begeistert das Netz

Mittwoch, 08. Januar 2014
In der "Zeit" hat Thomas Hitzlsperger sein Coming-Out (Bild: Screenshot zeit.de)
In der "Zeit" hat Thomas Hitzlsperger sein Coming-Out (Bild: Screenshot zeit.de)

Homosexualität gehört im Profi-Fußball immer noch zu den großen Tabu-Themen. Umso erfreulicher, dass sich mit Thomas Hitzlsperger nun ein ehemaliger Fußball-Nationalspieler öffentlich dazu bekannt hat. Mit seinem Coming-Out via "Zeit"-Interview wolle er "die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranbringen." Im Netz erntet Hitzlsperger dafür Begeisterung. "Ich äußere mich zu meiner Homosexualität, weil ich die Diskussion über Homosexualität unter Profisportlern voranbringen möchte", sagt Hitzlsperger im Gespräch mit der "Zeit", für die er auch als Kolumnist schreibt. Das komplette Interview ist in der Ausgabe zu lesen, die am Donnerstag erscheint. Nachdem die Zeitung Auszüge aus dem Interview als Vorabmeldung verschickt hatte, brach unter dem enormen Ansturm offenbar der Server zusammen, sodass Zeit Online vorübergehend nur schwer zu erreichen war. Die Zugriffsprobleme sollen aber wieder behoben worden sein. Unterdessen hat sich der Hashtag #Hitzlsperger bereits in die Top-Trends auf Twitter geschoben.

Hier einige ausgewählte Netzreaktionen aus dem In- und Ausland auf Hitzlspergers Coming-Out:






























Hitzlsperger spielte in seiner Karriere zunächst für den FC Bayern München, ehe er zu Aston Villa in die englische Premier League wechselte. 2005 ging er zum VfB Stuttgart, mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde. Es folgten Engagements bei Lazio Rom, West Ham United, dem VfL Wolfsburg und dem FC Everton. Für Deutschlands A-Nationalmannschaft bestritt Hitzlsperger 52 Spiele, in denen er 6 Tore schoss. Im September vergangenen Jahres erklärte er seinen Rücktritt vom Profisport. ire
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