"Tatort"-Kritiker sind Trottel Til Schweiger lässt mal wieder Dampf ab

Montag, 04. Januar 2016
Til Schweiger in "Fegefeuer"
Til Schweiger in "Fegefeuer"
Foto: ARD

Til Schweiger ist einmal mehr der Kragen geplatzt: Der Schauspieler hat in einem wortreichen Facebook-Post auf die Kritik an seinen jüngsten "Tatort"-Filmen reagiert. Während er Regisseur Christian Alvart in den höchsten Tönen lobte, attestierte Schweiger den Kritikern Ahnungslosigkeit.
"Ich, Til Schweiger, feier dich jetzt mal richtig derbe ab!!!", schreibt Schweiger alias Kommissar "Nick Tschiller" in Richtung Alvart. Der Regisseur der Hamburger "Tatort"-Folgen "Der große Schmerz" und Fegefeuer", die am 1. und 3. Januar in der ARD gesendet wurden, habe "ein Stueck deutsche Fernsehgeschichte geschaffen", so Schweiger. Mehr noch: Dieser "Tatort" sei "der bahnbrechendste seiner Art". Seinen Kritikern, die auch diesmal voll auf Touren waren, unterstellt Schweiger, keine Ahnung von der Materie zu haben. Wobei Schweiger nicht klar macht, wen er meint: Die Fernsehkritiker in den Medien oder die zahlreichen Kommentatoren auf Twitter. Er selbst hingegen kenne sich mit den elementarsten Techniken wie Schauspielern, Schreiben und Cutten aus und verstehe daher etwas von der "Craft" bzw. "Kunst" des Filmemachens. Schweigers Fazit: "Deutschland bleibt das Land der Neider".

Christian Alvart- was hast du gemacht?! Ich sage , du hast ein Stueck deutsche Fernsehgeschichte geschaffen!...

Posted by Til Schweiger on Sonntag, 3. Januar 2016
Möglicherweise hat es Schweiger auch gewurmt, dass "Der große Schmerz" und "Fegefeuer" für "Tatort"-Verhältnisse nur mäßige Einschaltquoten erzielten: Für den ersten Film interessierten sich am Freitag 8,24 Millionen Zuschauer, der zweite Teil lockte gestern nur noch 7,69 Millionen Zuschauer an.

Dass Schweiger sich gerne mit Kritikern anlegt, ist nichts Neues. Besonders die Kommentatoren in den Medien sind ihm ein Dorn im Auge, weswegen er gerne auf Pressevorführungen seiner Filme verzichtet. Dabei bleibt es oft jedoch nicht: Auf Facebook macht Schweiger seinem Ärger über die Medien immer wieder Mal Luft. Im vergangenen Sommer führte ein derartiger Wutpost zu einer amüsanten Replik von Spiegel Online. ire
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