Tageszeitung "Frankfurter Rundschau" präsentiert sich im neuen Gewand

Dienstag, 02. Mai 2017
Das Cover der neuen "Frankfurter Rundschau"
Das Cover der neuen "Frankfurter Rundschau"
Foto: Frankfurter Rundschau
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Frankfurter Rundschau Umstellung Zmyk Bascha Mika


Die "Frankfurter Rundschau" zieht neue Seiten auf: Zum ersten Mal seit der Umstellung auf das Tabloidformat 2007 hat sich die Traditionszeitung aus der Mainmetropole einem grundlegenden Relaunch unterzogen. Pate für das neue Layout stand das im vergangenen Herbst eingeführte Wochenendmagazin "FR7". 
Leicht und trotzdem seriös soll das von dem Hamburger Designer Jan Spading und seiner Agentur Zmyk entwickelte Layout sein - ein Anspruch, dem die neue "FR" durchaus gerecht wird. Das fängt bei der neuen, schlankeren Schriftart "Acta" an und setzt sich in der großzügigen Bebilderung fort. Das typische "FR"-Grün kommt im Blatt nun häufiger zum Einsatz, zum Beispiel als Akzentfarbe in Überschriften, Serienlogos, in Grafiken oder in Form von Trennungslinien. Auf der Titelseite, die sich noch stärker als bislang auf ein zentrales Thema fokussiert, ist der Schriftzug "Frankfurter Rundschau" mitsamt der grünen Linie ganz nach oben gewandert. Für alle Ressorts wurde ein festes Set neuer Layouts entwickelt.
Das Cover der neuen "Frankfurter Rundschau"
Das Cover der neuen "Frankfurter Rundschau" (Bild: Frankfurter Rundschau)
"Tradition ist wichtig, aber noch kein Geschäftsmodell", sagt FR-Chefredakteurin Bascha Mika. "Ein Blatt wie die Frankfurter Rundschau will in jeder Hinsicht auf der Höhe der Zeit sein. Die Reform ist damit auch ein klares Bekenntnis zur gedruckten Zeitung."  Der Relaunch wird von einer Kampagne begleitet, die vor allem auf die Meinungsstärke der linksliberalen "Frankfurter Rundschau" und ihrer Leser abzielt. Das Motto des von Oberüber Karger gestalteten Auftritts lautet "Die neue FR. Für Menschen mit Haltung". Die vier Motive zeigen vier typische "FR"-Leser: Einen Idealisten, eine Rebellin, eine Visionärin und einen Aktivisten. Die Motive sind außer im Rhein-Main-Gebiet auch in Hamburg und Berlin zu sehen. Der Schwerpunkt liegt auf Citylight- und Großflächenplakaten, darüber hinaus kommen Printanzeigen, Kino- und Radiospots sowie Social-Media-Maßnahmen zum Einsatz. dh 
Der Schwerpunkt der Kampagne liegt im Rhein-Main-Gebiet
Der Schwerpunkt der Kampagne liegt im Rhein-Main-Gebiet (Bild: Frankfurt Rundschau)
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