Tageszeitung Der Tagesspiegel plant Einführung von Paid Content

Donnerstag, 08. Februar 2018
Die Berliner Tageszeitung will eine Bezahlschranke einführen
Die Berliner Tageszeitung will eine Bezahlschranke einführen
© Screenshot

Der Tagesspiegel will noch in diesem Jahr ein eigenes Bezahlmodell einführen. Das kündigt Florian Kranefuß, Sprecher der Geschäftsführung des Berliner Zeitungsverlags, in einem Beitrag auf der Website des Tagesspiegel an. 
"Die erfolgreiche Entwicklung und stetige Steigerung der E-Paper-Auflage zeigt, dass bei den Leserinnen und Lesern des Tagesspiegels die Bereitschaft vorhanden ist, für digitale Inhalte Geld zu bezahlen", wird Kranefuß in dem Artikel über Paid Content im Internet zitiert. Rund 23.000 E-Paper-Ausgaben hätten Tagesspiegel-Abonnenten im vergangenen Quartal bezogen. Insgesamt lag die E-Paper-Auflage der Hauptstadt-Zeitung im 4. Quartal 2017 bei rund 32.100 Exemplaren bei einer gesamten verkauften Auflage von 113.715 Stück.  Wie das Bezahlmodell genau aussehen wird, ist noch nicht bekannt. Als Vorbilder sollen aber die Schwestertitel Die Zeit und Handelsblatt dienen. Sowohl die Hamburger Wochenzeitung als auch die Wirtschaftszeitung aus Düsseldorf setzen auf ein sogenanntes Freemium-Modell, bei dem ausgewählte Online-Inhalte ausschließlich zahlenden Lesern vorbehalten sind. dh
HORIZONT Newsletter Vor 9 Newsletter

Der Wake-Up Call der Branche

 


Meist gelesen
stats