Tablet-Magazin "Van" Ein Rockstar für die Klassik

Freitag, 20. Juni 2014
Das Cover der Erstausgabe von "Van"
Das Cover der Erstausgabe von "Van"

Vielleicht sollte man doch mal wieder Klassik hören. Das Gefühl vermittelt einem zumindest das Tabletmagazin "Van". Das moderne Layout, die skurrilen Geschichten, zahlreiche versteckte Links und Gimmicks machen Lust auf die Lektüre - egal ob es um das Sinfonieorchester von São Paolo oder um Beethovens Neunte geht. Dabei verstehen es die Macher in der ersten Ausgabe des Online-Magazins perfekt, die Möglichkeiten des Mediums Tablet adäquat zu kombinieren und damit ein breites Wahrnehmungsspektrum anzusprechen. Die Artikel über die Klassikwelt und die diversen angrenzenden (Sub-)Kulturen werden mit der Verbindung aus Text, Bildern, Audio und Video unterhaltsam, ohne die Musik dabei zu banalisieren. Ein Konzept, das ankommt: Im ersten Monat wurde "Van", das sowohl bei iTunes als auch im Google-Play-Store für jeweils 4,99 Euro erhältlich ist, immerhin knapp 1000 Mal geladen, der Blog zum Magazin erreichte in der ersten Woche beinahe 10.000 Leser.

"Für uns ist klassische Musik irritierend, unterhaltsam, betäubend, abgründig, radikal, enttäuschend, rebellisch, subversiv, wunderschön, wahnsinnig und ordinär. Und so sollen wir auch unser Magazin machen", sagt Chefredakteur und Herausgeber Hartmut Welscher. Gemeinsam mit Ingmar Bornholz steht er hinter dem unabhängigen Van Verlag, in dem das Magazin erscheint. Das Konzept für die vorliegende erste Ausgabe erstellten Welscher und Bornholz gemeinsam mit Redakteuren, Musikern und anderen Experten, die die Leser an ihrer Faszination für alte und neue klassische Musik teilhaben lassen und "Van" so als das Leitmedium für klassische Musik etablieren wollen.

"Van" erscheint vierteljährlich. Eine interaktive Standard-1/1-Anzeige kostet 5000 Euro, in der statischen Version 3500 Euro. kl

"Van" liefert die Musik zu Bild und Text gleich mit
"Van" liefert die Musik zu Bild und Text gleich mit
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