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Patrick Bales ist Gründer von Stoyo
HORIZONT

Stoyo-Gründer Patrick Bales Dieser 27-Jährige produziert Facebook-Virals am laufenden Band

Patrick Bales ist Gründer von Stoyo
Eine Million organische Video-Views auf Facebook - sonst gibt's Geld zurück. Das verspricht Patrick Bales den Kunden seines Start-ups Stoyo. Die Berliner haben sich auf die Fahne geschrieben, virale Videos am laufenden Band zu produzieren und machen damit immer mehr Publisher und Brands auf sich aufmerksam. Im Video-Interview mit HORIZONT Online und Turi2 erklärt der 27-jährige Bales, wie er Virals in Serie produziert und welche Zutaten ein solches Video haben muss.
von Giuseppe Rondinella, Montag, 18. September 2017
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    Vor etwa zwei Jahren gründete Bales Stoyo mit zwei Freunden in Berlin. Das Unternehmen beschäftigt im Stadtteil Prenzlauer Berg etwa 50 Mitarbeiter und erzielt mit seinen Bewegtbild-Inhalten pro Monat mal eben insgesamt über eine Milliarde Video Views. Unter den Kunden befinden sich neben Start-ups wie Movinga auch die Telekom sowie die US-Publisher Time und National Geographic. Stoyo vertraut bei der Serienproduktion von Viralhits auf seine Technologie, die für den jeweiligen Kunden die geeignetsten und extrem Engagement-starken Themen identifizieren kann. "Auf Basis dieser Themen produzieren wir dann Video-Content", erklärt Bales im Video-Interview am Rande der Dmexco. "Wir können garantieren, dass das Video eine Million organische Reichweite erzielt. Sonst gibt es Geld zurück."

    Eines der jüngsten Beispiele ist das Umzugs-Start-up Movinga, für das Stoyo einen Beitrag produziert hat, der im Vergleich zu Movingas anderen Inhalten sehr stark performte. Obwohl die Facebook-Page "nur" 10.000 Fans hat, wurde das von Stoyo produzierte Video bis heute 4,8 Millionen Mal abgespielt. Nach 48 Stunden hatte es bereits drei Millionen Abrufe. Für das Video hatte Stoyo Material mit lustigen Umzugspannen zu einem Beitrag zusammengeschnitten und es mit "Wenn deine Freunde dir beim Umzug helfen" betitelt.
    Mit Stoyo will Bales vor allem eine Lanze brechen für einen technologischen Ansatz in der Kreation. "Bevor du eine Kreation auf die Leute loslässt, solltest du wissen, wie sie funktioniert. Es wird aus meiner Sicht viel zu viel Geld dafür ausgegeben, Content zu distribuieren, der eigentlich gar nicht funktioniert. Das Geld wäre in der Kreation viel besser aufgehoben." Mit dieser Argumentation macht der 27-Jährige mittlerweile nicht nur Publisher auf sich aufmerksam sondern immer häufiger auch Brands, die in einem "Branded Social Video" auftauchen können. ron
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