"Stern" Thomas Ammann wird Vize-Chefredakteur, Philipp Jessen Chef von Stern Online

Freitag, 19. September 2014
Der neue stv. Chefredakteur Thomas Ammann und Stern-Online-Chef Philipp Jessen
Der neue stv. Chefredakteur Thomas Ammann und Stern-Online-Chef Philipp Jessen
Foto: Fotos: Stern

Christian Krug, ab Oktober neuer Chefredakteur des "Stern", formiert die Chefredaktion des Flaggschiffs von Gruner + Jahr neu. Zeitgleich mit seinem Amtsantritt wird der ehemalige Spiegel-TV-Mann Thomas Ammann neuer stellvertretender Chefredakteur. Mit Philipp Jessen holt Krug außerdem einen weiteren "Gala"-Mann zum "Stern". Der ehemalige "Bravo"-Chef wird Chefredakteur von Stern Online.
Jessen, 37, ist derzeit noch stellvertretender Chefredakteur von "Gala" und Redaktionsleiter von Gala Digital. Er folgt auf Anita Zielina, die das Haus aus persönlichen Gründen verlassen wird. Bevor Jessen Ende 2012 zunächst als Ressortleiter Aktuelles zur "Gala" kam, war er als Chefredakteur von "Bravo", stellvertretender Ressortleiter/ Letzte Seite bei der "Bild"-Zeitung sowie bei "Vanity Fair" und "Grazia" tätig. Der neue stellvertretende Chefredakteur Thomas Ammann, 58, war in den vergangenen Jahren als freier Journalist und Produzent tätig. Nach Stationen beim ARD-Magazin "Panorama" und dem "ARD-Brennpunkt" war Ammann Geschäftsführender Leitender Redakteur bei "Spiegel TV" sowie Chefredakteur des Pay-TV-Kanals "Spiegel TV Digital". Außerdem hat er sich als Buchautor einen Namen gemacht und gemeinsam mit dem ehemaligen "Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust das Sachbuch "Die Porsche-Saga: Eine Familiengeschichte des Automobils" veröffentlicht.

"Ich freue mich sehr, mit Thomas Ammann und Philipp Jessen zwei versierte Journalisten an meiner Seite zu haben, die ich seit Jahren kenne und schätze", sagt der designierte Chefredakteur Christian Krug: "Sie werden das bestehende Team ergänzen und alle gemeinsam einen erfolgreichen Stern machen."

Die neue Führungsriege übernimmt den "Stern" in einer schwierigen Phase. Erst Anfang September wurde bekannt, dass auch das Aushängeschild von Gruner + Jahr bei dem angekündigten Sparprogramm nicht ungeschoren davon kommt. Laut einem Mitarbeiter-Informationsschreiben des Betriebsrates soll 26 Mitarbeitern betriebsbedingt gekündigt werden. dh
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