Start-ups Goldbach Group greift Gründern unter die Arme

Dienstag, 15. Dezember 2015
Goldbach-Manager Martin Radelfinger mit Max Meister von der Swiss Start Up Factory
Goldbach-Manager Martin Radelfinger mit Max Meister von der Swiss Start Up Factory
Foto: Goldbach Media
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Goldbach Group Digitalunternehmen Max Meister


Die Goldbach Group macht sich für junge Digitalunternehmen aus der Medien-, Werbe- und Marketing-Industrie stark. Zu diesem Zweck geht der Vermarkter eine Kooperation mit der Swiss Start Up Factory ein. Ziel ist es, die Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsmodelle zu fördern. Die Ausschreibung für das sogenannte Goldbach Digital Media Accelerator Programm, für das sich Start-ups aus der deutschsprachigen DACH-Region bewerben können, beginnt diese Woche.

Bewerbern winkt die Teilnahme an einem dreimonatigen Accelerator-Programm der Swiss Start Up Factory, das Gründern neben Büroflächen in Zürich auch weitere Dienstleistungen wie Coaching und Mentoring sowie ein großes Unternehmernetzwerk bietet. Zwei der Start-ups, die sich auf digitale Media-Technologien oder Geschäftsmodelle spezialisiert haben, werden von Goldbach gesponsert. Am Ende des dreimonatigen Programms werden die Start-ups bei der Finanzierung und Ausgründung unterstützt. Goldbach erhält im Gegenzug eine Call-Option für eine Beteiligung an den gesponserten Startups.

"Mit der Swiss Start Up Factory haben wir den idealen Kooperationspartner gefunden, um unseren Innovationsprozess zu ergänzen und zu beschleunigen. Gemeinsam schaffen wir die beste Ausgangslage für die Suche, Selektion und Entwicklung von Start-ups und fördern damit das Unternehmertum in unserem Segment", sagt Martin Radelfinger, Business Development & Innovation Goldbach Group. Goldbach wolle mit diesem Engagement auch ein Zeichen setzen und andere Medienunternehmen als Partner und Sponsoren einladen.

Max Meister, Founding Partner bei der Swiss Start Up Factory, ist von der Partnerschaft ebenfalls überzeugt. "Viele Unternehmungen sind mit einer zunehmenden digitalen Transformation konfrontiert. Dies zwingt diese Firmen gezielt in Innovationen zu investieren", sagt Meister. Ziel sei es, dieses Bedürfnis aufzufangen und zusammen mit den Unternehmungen nachhaltige Geschäftsmodelle aufzubauen. "Durch solche Kooperationen erhalten wir Zugang zu spannenden Branchen und erkennen auf diese Weise künftige Potenziale." mas

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