Stadtmagazine Raufeld verkauft "Tip" und "Zitty" und konzentriert sich auf Content Marketing

Mittwoch, 13. Januar 2016
Der Online-Auftritt des Berliner Stadtmagazins "Zitty"
Der Online-Auftritt des Berliner Stadtmagazins "Zitty"
Foto: Screenshot Zitty.de

Raufeld Medien zieht sich aus dem Verlagsgeschäft zurück und verkauft seine beiden Stadtmagazine "Tip" und "Zitty". Künftig will sich das Unternehmen auf den Bereich Content Marketing konzentrieren.
"In den vergangenen zweieinhalb Jahren, in denen wir die Stadtmagazine print und online völlig erneuert, die Verlagsbereiche neu strukturiert und die Nebengeschäfte von 'Tip' und 'Zitty' erweitert haben, hat sich gleichzeitig das Agenturgeschäft im Bereich Content Marketing und Corporate Publishing in hoher Geschwindigkeit weiterentwickelt", erklärt Jens Lohwieser, Geschäftsführer von Raufeld Medien. "Wir haben deshalb beschlossen, Agentur- und Verlagsgeschäft in Zukunft zu trennen." Raufeld bleibt mit 25 Prozent an dem Verlag beteiligt, die restlichen Anteile werden an ein Konsortium von Investoren und Privatpersonen verkauft. Raufeld hatte "Tip" erst 2013 vom Berliner Verlag übernommen, im Jahr darauf kaufte der Verlag der Tagesspiegel-Gruppe "Zitty" ab. Die beiden Verlage, in denen die Stadtmagazine bislang erschienen sind - die Zitty GmbH und der Raufeld Verlag - gehen rückwirkend zum 1. Januar in der neuen Gesellschaft GCM - Go City Media auf. Geschäftsführer des neuen Unternehmens wird Robert Rischke, zweiter Geschäftsführer und Chefredakteur der beiden Titel wird der bisherige "Zitty"-Chefredakteur Stefan Tillmann. Die bisherigen Chefredakteurinnen Stefanie Dörre ("Tip") und  Lydia Brakebusch ("Zitty") bleiben Mitglieder der Chefredaktion.

Die Redaktionen der beiden Stadtmagazine mit insgesamt 16 Redakteuren werden zusammengeführt. Beide Titel sollen aber als eigenständige Magazine erhalten bleiben, versichert Tillmann dem Berliner "Tagesspiegel". dh
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