Sportrechte ARD und ZDF müssen für Fußball-WM tiefer in die Tasche greifen

Montag, 26. Januar 2015
Die Rechte für die kommenden Weltmeisterschaften werden erneut teurer
Die Rechte für die kommenden Weltmeisterschaften werden erneut teurer
Foto: HORIZONT

Für die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien haben ARD und ZDF die Rekordsumme von 210 Millionen Euro bezahlt. Für die beiden nächsten Weltmeisterschaften in Russland und in Katar müssen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aber noch einmal eine Schippe drauflegen.
Nach Informationen des "Spiegel" legen ARD und ZDF für die WM 2022 in Katar 214 Millionen Euro auf den Tisch, die Rechte für die WM 2018 in Russland schlagen sogar mit 218 Millionen Euro zu Buche. Im Paket für die WM 2022 sind auch die Rechte für die Frauen-WM 2019 enthalten. Für die Weltmeisterschaften 2006 und 2010 hatten ARD und ZDF noch jeweils 179 Millionen Euro bezahlt. Auf einen möglichen Nachlass für die WM in Katar, die wegen der schwierigen klimatischen Bedingungen in dem arabischen Emirat womöglich im Winter stattfinden wird, können die Öffentlich-Rechtlichen indes nicht hoffen: Die Summe für das Rechtepaket gilt unabhängig vom Austragungsort und dem Zeitraum, in dem die Spiele stattfinden. ARD und ZDF wollten die Zahlen wegen der Vertraulichkeit der Verträge nicht kommentieren. dh
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