Sportbuzzer Madsack kooperiert für neuen Fußball-Fantalk mit RB Leipzig

Freitag, 28. April 2017
Der Fantalk 3.0 läuft am 12. Mai
Der Fantalk 3.0 läuft am 12. Mai
Foto: Madsack

Madsacks regionales Fußball-Portal "Sportbuzzer" geht mit einem neuen Web-TV-Format live: Der "Fantalk 3.0" wird am 12. Mai vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München übertragen, zunächst als Pilotprojekt. Die Leipziger sind neben der Produktionsfirma TVN Group auch Entwicklungspartner des neuen Formats.
Die Sendung wird ab 19 Uhr aus der Lobby des Leipziger Hotels Penta übertragen - der Sport 1-"Doppelpass" lässt grüßen. Zu sehen ist der Fantalk 3.0 im Livestream auf Sportbuzzer selbst, den Nachrichtenportalen von regionalen Madsack-Zeitungsmarken wie "Leipziger Volkszeitung", "Ostsee-Zeitung", "Hannoversche Allgemeine Zeitung" und "Märkische Allgemeine" sowie auf der Website des RB Leipzig.
Dass Madsack sich den umstrittenen Ostclub als Kooperationspartner gesucht hat, ist kein Zufall: Zum einen ist Madsack mit der "Leipziger Volkszeitung" ebenfalls in der Stadt vertreten. Zum anderen ist RB Leipzig neben dem VfL Wolfsburg momentan der einzige Club im Madack-Stammgebiet, der auch in der ersten Bundesliga spielt.

Durch die 75-minütige Sendung führt Isabella Müller-Reinhardt (u.a. "Blickpunkt Sport"). Die Gäste des Formats stehen noch nicht fest. Man darf aber davon ausgehen, dass Vertreter der Clubs Bayern München und RB Leipzig angefragt sind. Als Presenter hat Madsack die Biermarke Ur-Krostitzer gewonnen.

Das Format wird durchaus aufwändig produziert: Inklusive Technik-Crew der TVN Group werden 40 Mitarbeiter im Einsatz sein. Aufgezeichnet wird die HD-Produktion von bis zu zehn Kameras. "TVN steht für Qualität und Innovation – diesem Anspruch möchten wir auch bei diesem Pionierprojekt gerecht werden", sagt TVN-Geschäftsführer Frank Hähnel.
Den "Sportbuzzer" gibt es für 14 verschiedene Madsack-Zeitungsportale

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Großen Wert legt Madsack auf Interaktivität: Drei von Sponsor Ur-Kostritzer gecastete Zuschauer können sich von einer Fan-Theke aus in die Sendung einklinken und eigene Fragen stellen - natürlich stilecht per Buzzer. Zudem aktiviert die Mediengruppe den Fantalk 3.0 in sozialen Netzwerken. Auch dort können die User Fragen stellen, die dann in der Sendung aufgegriffen werden sollen. "Ein interaktives, hochwertiges, TV-kompatibles und journalistisches Format, dessen Entwicklung allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat. Wir alle sind gespannt auf die Pilotsendung in Leipzig", sagt Madsack-Sportchef und Sportbuzzer-Geschäftsführer Marco Fenske.

Madsack hatte den Sportbuzzer im Jahr 2013 als Dachmarke für 14 regional unterschiedliche Zeitungsportale gestartet. Seit Beginn des Jahres 2017 bündelt Madsack nun sämtliche Fußball-Inhalte der Mediengruppe. Seitdem konnte man die Reichweite der eigenen Fußball-Inhalte um 50 Prozent steigern. Exakte Reichweitenzahlen können noch nicht genannt werden: Sprtbuzzer wird derzeit noch bei der IVW angemeldet. ire
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