Sportbuzzer Fantalk 3.0 Madsack zieht positive Bilanz für ersten Fußball-Talk - und denkt an Fortsetzung

Mittwoch, 17. Mai 2017
Zu Gast bei Sportbuzzer 3.0 und Moderatorin Isabella Müller-Reinhardt waren unter anderem Stefan Effenberg, Wolff-Christoph Fuss und Ralf Rangnick (v.l.)
Zu Gast bei Sportbuzzer 3.0 und Moderatorin Isabella Müller-Reinhardt waren unter anderem Stefan Effenberg, Wolff-Christoph Fuss und Ralf Rangnick (v.l.)
© Madsack

Am vergangenen Freitag ging erstmals der "Sportbuzzer Fantalk 3.0", ein neuer Fußball-Talk der  Madsack Mediengruppe, über die Bühne. Nun ziehen die Macher ein positives Fazit: "Wir haben mit der Pilotsendung und ihrer Distribution eine Millionen-Reichweite erzielt", sagt Madsack-Sportchef und Sportbuzzer-Geschäftsführer Marco Fenske.
Die endgültige Auswertung soll Ende Mai erfolgen. Offensichtlich hat sich die Distributionsstrategie aber ausgezahlt: Sportbuzzer Fantalk 3.0 wurde auf den Nachrichtenportalen der regionalen Madsack-Zeitungsmarken sowie auf den Portalen sportbuzzer.de, t-online.de, az-muenchen.de sowie als Facebook-Livestream ausgestrahlt. Auch der RB Leipzig, Kooperationspartner für die Pilotsendung, band  das Format auf seiner Website ein.
Zudem registriert man bei Madsack positiv, dass diverse Themen der Sendung in der Berichterstattung anderer Medien aufgegriffen wurde. Dafür könnte das durchaus prominente Line-up gesorgt haben: Zu Gast bei Moderatorin Isabella Müller-Reinhardt waren Ralf Rangnick, Sportdirektor von RB Leipzig, Ex-Profi Stefan Effenberg, Sky-Kommentator Wolff-Christoph Fuss, Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink sowie Bayern-Legende Hermann Gerland. DFB-Präsident Reinhard Grindel, Fußball-Trainer Lucien Favre und Formel-1-Pilot Max Verstappen wurden per Skype live in die Sendung geschaltet.

Auch bei der Produktionsfirma TVN Sports Media, die den Sportbuzzer Fantalk 3.0 mit knapp 40 Mitarbeitern auf die Beine stellte, zeigt man sich zufrieden mit der Premieren-Sendung: "Diese Show war für uns alle ein großes Experiment. Eines, von dem wir jetzt schon sagen können, dass es geglückt ist", sagt TVN-Geschäftsführer Frank Hähnel.
Nun stellt sich die Frage, wie es weitergeht mit dem "Fantalk 3.0". "Wir werden dies in Ruhe mit allen Partnern besprechen und analysieren, was wir noch besser machen können – und dann gemeinsam entscheiden", so Fenske. Der Madsack-Sportchef kann sich eine Fortsetzung allerdings eine Fortsetzung gut vorstellen: "Angedacht und denkbar sind drei Shows pro Spielzeit."

Die Sichtbarkeit, die Madsack mit dem Format augenscheinlich herstellen konnte, wird man sich wohl jedoch kaum nehmen lassen. Zu groß ist der Kampf um Aufmerksamkeit in der von allen Seiten beleuchteten Fußball-Welt. Marktanteile lassen sich hier kaum hinzugewinnen, sondern nur von Konkurrenten abzwacken. Das dürfte in diesem Fall vor allem Springers "Bild" und Sport 1 sein, die den Fußball bereits mit mehreren Bewegtbild-Formaten im Web bzw. TV ("Sport 1 Doppelpass" ) beleuchten. ire
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