Sport-Streamingdienst DAZN-Boss Rushton: "Wir werden sehr aggressiv vorgehen"

Montag, 27. Februar 2017
DAZN ging im August an den Start
DAZN ging im August an den Start
Foto: Screenshot dazn.de

Seit August greift das britsche Medien-Unternehmen Perform mit dem Sport-Streaming-Dienst DAZN an. Nach der zwei Milliarden Euro teuren Offensive in Japan ist jetzt der deutsche Markt an der Reihe. DAZN will viel Geld investieren, um attraktive Medien-Rechte zu kaufen - am liebsten Fußball und Formel 1.
"Was immer auf den Markt kommt, wir werden sehr aggressiv vorgehen, sehr proaktiv", sagte der Vorstandsvorsitzende James Rushton im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Genug Geld ist nach Angaben des Briten in der Kasse: "Absolut. Keine Sorge. Wir sind sehr gut finanziert."  Der neue Pay-Anbieter ist vor allem Konkurrent von Sky, dem mehr als 25 Jahre um Gewinne ringenden Medien-Unternehmen aus der Nähe von München. "Ja, Sky ist der Gorilla im Raum, aber es geht nicht nur um DAZN und Sky", sagte der DAZN-Boss. Er sieht auch die Deutsche Telekom und Amazon als Wettbewerber. 

DAZN gehört über die britische Perform Group dem US-Unternehmen Access Industries, das von Len Blavatnik gegründet wurde. Der Sport-Streaming-Dienst ist bisher nur im deutschsprachigen Raum und in Japan aktiv. dpa
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