Spiegel Vermarktungschef Norbert Facklam holt Mobile und Bewegtbild ins Haus

Donnerstag, 10. Oktober 2013
Norbert Facklam holt die Mobile-Vermarktung ins eigene Haus
Norbert Facklam holt die Mobile-Vermarktung ins eigene Haus


Alles aus einer Hand: Ab 2014 übernimmt Spiegel QC, die Vermarktungssparte der Hamburger Verlagsgruppe ("Spiegel", Spiegel Online, "Manager Magazin"), die Erstvermarktung des eigenen Mobile- und Bewegtbild-Inventars selbst. Bisher lag dies in den Händen der Dienstleister G+J EMS (Mobile) und Smartclip (Video). "Diese Märkte waren bisher noch nicht so entwickelt, dass sich das für uns gelohnt hätte. Das hat sich aber geändert, außerdem betrachten wir sie nun strategischer", erklärt Spiegel-QC-Chef Norbert Facklam im HORIZONT-Interview. Mit der Dachmarke "Spiegel" könne man auch diese Felder abdecken. Die Mobile-Zweitvermarktung bleibt bei G+J EMS, bei Bewegtbild werde es einen Wechsel geben.

Im Interview mit HORIZONT erklärt Facklam außerdem,
- wie die Werbekunden auf den heftigen, quasi-öffentlichen Streit über die Besetzung der Chefredaktion reagiert haben,
- warum der "Spiegel" nicht bei der "Quality Alliance" aus "FAZ", "SZ", "Zeit" und "Handelsblatt" mitmacht,
- warum er manchmal ganz froh ist, nicht auf dem Radar der Media-Agenturen aufzutauchen und
- dass die Agenturen nicht immer die besten Mediapläne bauen.
Bei der Rabattschlacht kritisiert Facklam jedoch nicht nur die Mittler: "Auch viele Vermarkter spielen hier mit." rp

Mehr zu den Themen lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 41/2013, die am Donnerstag, 10. Oktober, erscheint.

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