"Spiegel Fernsehen" Das Programmie für Anspruchsvolle

Freitag, 05. Mai 2017
Die erste Ausgabe von "Spiegel Fernsehen" kommt am 5. Mai in Hessen in den Handel
Die erste Ausgabe von "Spiegel Fernsehen" kommt am 5. Mai in Hessen in den Handel
Foto: Spiegel Verlag

Mit "Spiegel Fernsehen" testet der Spiegel Verlag in den kommenden vier Wochen eine eigene Programmzeitschrift. Dass es sich dabei nicht um den x-ten Billig-Programmie handelt, liegt auf der Hand. Das Magazin richtet sich an anspruchsvolle Zuschauer, die sich die besten Inhalte aus allen verfügbaren Plattformen herauspicken. 
"Unsere Zielgruppe ist der Zuschauer, der Qualität und Relevanz sucht", sagt "Spiegel"-Redakteur Markus Brauck, der "Spiegel Fernsehen" gemeinsam mit Christian Buß von Spiegel Online verantwortet. Erreichen wolle man in erster Linie Zuschauer, die ausgewählt fernsehen und sich am Abend nicht einfach nur berieseln lassen. Auch der Untertitel "Das Beste aus TV und Streaming" verdeutlicht den hohen Anspruch des Magazins. 
Klar, dass auch die Empfehlungen nicht dem üblichen Schema der großen Programmies folgen, die in der Regel für jeden Tag die Highlights aus sämtlichen Genres präsentieren. "Spiegel Fernsehen" konzentriert sich vor allem auf die Genres Filme, Serien und Dokumentationen - unabhängig davon, ob sie im Free-TV, im Bezahlfernsehen oder bei einem der großen Streamingdienste wie Netflix oder Amazon laufen. Sehr hilfreich bei Formaten, die im klassischen linearen Fernsehen zu sehen sind: Neben dem konkreten Ausstrahlungstermin ist auch immer ersichtlich, wie lange die Sendung in der jeweiligen Mediathek des Senders abrufbar ist oder auf welchen Plattformen das Format noch zu finden ist.
Die erste Ausgabe von "Spiegel Fernsehen" kommt am 5. Mai in Hessen in den Handel
Die erste Ausgabe von "Spiegel Fernsehen" kommt am 5. Mai in Hessen in den Handel (Bild: Spiegel Verlag)
Ganz ohne klassischen Programmteil mit einer tabellarischen Programmübersicht kommt natürlich auch "Spiegel Fernsehen" nicht aus - diesen Teil steuert Klambt bei. Hier gibt es auch den üblichen Tagestipp, der allerdings durch einen alternativen Tipp aus dem Streamingbereich ergänzt wird. 

Den Hauptunterschied zu klassischen Programmies soll indes der Magazinteil machen, in dem sich "Spiegel Fernsehen" ausschließlich auf qualitativ herausragende Formate konzentriert. In der ersten Ausgabe werden unter anderem die BR-Serie "Hindafing", die neue TNT-Eigenproduktion "4 Blocks", die Netflix-Kriegssatire "War Machine" von Brad Pitt oder neue Doku von Arte und der ARD über Benno Ohnesorg angepriesen.
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Sehr launig ist die Rubrik "Das Krimigericht", in der die Krimifans Christian Buß, Anja Rützel und Alexander Kühn den neuen "Tatort" und "Polizeiruf 110" sezieren. Abgerundet wird der Magazinteil durch Interviews - in der ersten Ausgabe spricht Nora Tschirner über Schönheit im Fernsehen - und Hintergrundberichte zu aktuellen TV-Produktionen und den Köpfen dahinter. dh

Das Heft

"Spiegel Fernsehen" erscheint testweise zunächst zweimal in Hessen. Die erste Ausgabe kommt am Freitag, 5. Mai an den Kiosk und beinhaltet das TV-Programm vom 13. bis 26. Mai, die zweite Ausgabe mit dem Programm vom 27. Mai bis 9. Juni erscheint am Freitag, den 19. Mai. Der Umfang liegt bei 188 Seiten, der Copypreis bei moderaten 2,60 Euro.
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