"Spiegel Classic" Spiegel-Verlag bringt Best-Ager-Magazin an den Kiosk

Montag, 21. November 2016
Das "Spiegel"-Gebäude in der Hamburger Hafencity (Bild: Der Spiegel)
Das "Spiegel"-Gebäude in der Hamburger Hafencity (Bild: Der Spiegel)
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Der Spiegel Spiegel-Verlag Susanne Weingarten


Best-Ager-Magazine haben derzeit Konjunktur. Nach diversen Titeln für Frauen jenseits der 50 bringt nun auch der "Spiegel" ein Magazin für Best Ager auf den Markt. "Spiegel Classic" richtet sich gleichermaßen an Männer und Frauen "mit Erfahrung und Entdeckergeist" und will die gut situierte Zielgruppe mit einer im Vergleich zum Hauptheft bunteren Themenmischung erreichen.
Der Titel zielt auf gebildete, einkommensstarke Leser mit Interesse an Politik und Kultur, die über das nötige Kleingeld verfügen, um ihren Hobbys und Leidenschaften zu frönen - nicht zuletzt für die Vermarktung eine hochattraktive Zielgruppe. "Das neue Magazin 'Spiegel Classic' bietet anspruchsvolle und unterhaltsame Beiträge, in denen sich die Interessen und Lebenswirklichkeit dieser Zielgruppe widerspiegeln", erklärt Susanne Weingarten, stellvertretende Ressortleiterin Sonderthemen. Inhaltlich bilden Hintergrundstücke und Analysen zu gesellschaftlichen Themen den Schwerpunkt, ergänzt durch Reportagen und Ratgeberstücke zu Themen wie Reise, Sport, Gesundheit, Kultur und Kulinarik. Der langjährige "Spiegel"-Autor Thomas Darnstädt gibt in einer Kolumne den "Elder Statesman".

Über den Erscheinungsrhythmus wurde noch nicht entschieden - laut einem Sprecher soll "Spiegel Classic" aber kein One-Shot bleiben. Die erste Ausgabe erscheint am 21. März 2017 in einer Druckauflager von 165.000 Exemplaren. Der Umfang liegt bei 132 Seiten, der Copypreis beträgt 4,90 Euro. 

Zuletzt hat der Spiegel-Verlag vor allem durch sein millionenschweres Sparprogramm "Agenda 2018" von sich reden gemacht, dem jede fünfte Stelle zum Opfer fällt. Teil des Programms sind aber auch eine Reihe neuer journalistischer Produkte. Neben digitalen Projekten wie dem Jugendportal Bento und dem digitalen Bezahlmodell Spiegel Plus hat der Verlag auch einige neue Printprodukte aus der Taufe gehoben - darunter das Supplement "Literatur Spiegel", das den "Kultur Spiegel" ersetzt hat, der monothematische Ableger "Spiegel Biografie" und nun "Spiegel Classic". dh
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