Spiegel 4 Prozent Umsatzminus und fast stabiles Betriebsergebnis

Mittwoch, 04. Dezember 2013
Spiegel-Manager Ove Saffe (c) Olaf Ballnus
Spiegel-Manager Ove Saffe (c) Olaf Ballnus

Umsatzverluste, trotzdem ein fast stabiler Gewinn, ambitionierte Vertriebsinvestitionen durch den künftigen Erscheinungstermin Samstag statt Montag sowie eine stärker koordinierte Magazin-/Online- und Paid-/Free-Content-Strategie schon ab 2014 - mit dieser Bilanz und mit diesen Plänen wird die Spiegel-Gruppe das laufende Jahr 2013 beenden. In diesem Jahr rechnen die Hamburger mit einem Umsatz von 293 Millionen Euro, das sind 3,9 Prozent weniger als 2012. Dies erklärte Ove Saffe, Geschäftsführer der Spiegel-Gruppe, gegenüber HORIZONT. Damit fehlen abermals rund 12 Millionen Euro in der Kasse, nachdem der Umsatz bereits im Vorjahr um 20 Millionen Euro gesunken war. Das Betriebsergebnis sei aber "annähernd stabil" geblieben, betont Saffe, ohne Zahlen zu nennen.

Nach Umsatzverlusten im mittleren einstelligen Bereich - bei Anzeigen 8 bis 9 Prozent, im Vertrieb etwa 3,5 Prozent - dürften nur noch rund 60 Prozent der Gruppenerlöse auf den "Spiegel" plus Ableger entfallen (Print und E-Magazin); der Anteil der Werbeerlöse sinkt hier 2013 auf das historische Minimum von etwa einem Drittel. rp

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Wie sich das Geschäft bei Spiegel TV, Spiegel Online und "Manager Magazin" entwickelt hat, warum der "Spiegel" ab 2015 samstags erscheint, warum dieser Schritt Geld kostet, wie sich die Rollen zwischen Heft/E-Magazin und Spiegel Online aufteilen sollen und was Saffe zu Axel Springers geplantem Wirtschaftssupplement "Bilanz" sagt - das lesen Abonnenten in der HORIZONT-Ausgabe 49/2013, die am Donnerstag, 5. Dezember erscheint.
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