Sotschi 2014 Die Online-Leistungsdaten der deutschen Olympia-Mannschaft

Freitag, 28. Februar 2014
Die Website der Deutschen Olympiamannschaft (Bild: Screenshot)
Die Website der Deutschen Olympiamannschaft (Bild: Screenshot)


Was die Medaillenausbeute angeht, hat das deutsche Team bei Olympia sein Ziel leider klar verfehlt. 30 hätten es werden sollen, 19 wurden es am Ende. Bezüglich der Reichweite im Internet darf man mit dem Erreichten wohl schon zufriedener sein: Die Netz-Angebote der Deutschen Olympiamannschaft glänzten mit ordentlichen Reichweiten. So wurde die App der Deutschen Olympiamannschaft rund 70.000 Mal heruntergeladen. Die Website der deutschen Equipe verzeichnete im Olympia-Zeitraum rund 100.000 Unique Visitors bzw. 330.000 Pageviews. Die technische Umsetzung lag jeweils bei der Medienfabrik Gütersloh. Die Website beinhaltet auch einen Social Hub, auf dem die Social-Media-Aktivitäten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und anderer Olympia-Teilnehmer aus Sotschi zusammengefasst wurden. Der Social Hub wurde durch Einbindung auf externen Seiten von rund 1,1 Milionen Unique Visitors zusätzlich gesehen. Tweets rund um Sotschi waren stets mit dem Hashtag #WirfuerD gekennzeichnet, der sich während der Spiele ebenfalls großer Beliebtheit erfreute: Der Hashtag erreichte täglich durchschnittlich 850.000 Follower und in der Spitze über sechs Millionen Follower pro Tag, wie der DOSB mitteilt.



Auch auf Facebook herrschte reges Treiben: Zwischen 31. Januar und 19. Februar verzeichnete die Seite der Deutschen Olympiamannschaft ein deutliches Fanwachstum und liegt derzeit bei rund 106.000 Gefällt mir-Angaben. Laut DOSB hatte die Seite eine wöchentliche Reichweite von über zwei Millionen Menschen. Mit ein Grund dafür dürften die Gewinner-Motive gewesen sein, die von der DOSB-Leadagentur Jung von Matt/Sports teilweise in Echtzeit erstellt und anschließend gepostet wurden. Der erfolgreichste Beitrag dieser Art war der über das Gold des Skisprung-Teams, der mehr als 800.000 Menschen erreichte (siehe oben), gefolgt vom Beitrag zur Eröffnungsfeier mit über 460.000 Fans.

Für die breitenwirksame TV-Berichterstattung aus Sotschi sorgten die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF. Und die Bilanz der Sendeanstalten fiel positiv aus: Die Wettkämpfe lockten deutlich mehr Zuschauer an als die Spiele 2010 in Vancouver und 2006 in Turin. Ein Hauptanliegen des DOSB und des Vermarktungsunternehmens Deutsche Sportmarketing (DSM) dabei war, das von der DSM vermarktete Deutsche Haus so oft wie möglich in den Blickpunkt rücken zu lassen. Am Ende sorgten ARD und ZDF sowie RTL, N24 oder N-TV für rund 200 Live-Schalten aus dem Deutschen Haus.

Der DOSB lieferte darüber hinaus noch weiteres Bewegtbildmaterial, das auf der hauseigenen Plattform Splink veröffentlicht wurde. So produzierte der DOSB-Medienpartner Schmidt Media rund 100 Beiträge aus dem Deutschen Haus. Neben Kurzinterviews mit den deutschen Olympiasiegern und Medaillengewinnern sowie IOC-Präsident Thomas Bach waren darunter auch 16 Live-Übertragungen und Beiträge von den Pressekonferenzen, die weiterhin alle on-demand abrufbar sind. Bis heute wurden die Videos über 200.000 Mal abgerufen. Gestreut wurden die Beiträge dabei auch über Websiten wie bild.de, faz.net, sport1.de oder t-online.de, darüber hinaus produzierte Schmidt Media vier Talkshows für N24 und ein Dutzend Talkrunden für verschiedene Internetportale. ire
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