Social-Media-Buzz zu #IBES2017 Warum Kader Loth eigentlich Dschungel-Königin hätte werden müssen

Freitag, 27. Januar 2017
Kader Loth war "Talk of the Jungle", ist jetzt aber raus
Kader Loth war "Talk of the Jungle", ist jetzt aber raus
Foto: RTL / Ruprecht Stempel

Am Samstagabend ab 22:15 Uhr wird es im Dschungel ernst: Dann findet bei der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" das große Finale statt. Die Frage, welcher der verbleibenden Kandidaten das Rennen macht, beschäftigt nicht nur die Zuschauer. Auch Social-Media-Spezialisten durchforsten das Web - und versuchen, aus den Signalen eine Prognose abzuleiten. Dass dies auch mal schief gehen kann, zeigt eine aktuelle Analyse von Meltwater.
Darf man einen Kandidaten zum Favoriten küren, weil er im Social Web Gesprächsthema Nummer 1 ist? Aus Sicht von Meltwater durchaus. Der Media-Intelligence-Anbieter begründet das mit den Erfahrungen, die bei Wettbewerbern wie dem "Eurovision Song Contest" und "The Voice of Germany" gesammelt wurden. Hier hätten sich in der Vergangenheit ebenfalls die Kandidaten durchgesetzt, die im Social Web am häufigsten erwähnt wurden.
Meltwater hat den Social Buzz zum Dschungelcamp ausgewertet
Meltwater hat den Social Buzz zum Dschungelcamp ausgewertet (Bild: Meltwater )
Diesmal zeigt sich allerdings, dass derlei Erfahrungen nur bedingt geeignet sind, um allgemeingültige Schlussfolgerungen zu ziehen. Laut der Analyse des Unternehmens, das seit dem Start der 11. Staffel am 13. Januar bis einschließlich 25. Januar das Social Web analysierte, war Kader Loth in diesem Jahr die heißeste Anwärterin auf den Dschungel-Thron. Laut Meltwater wurde die Trash-Queen im genannten Zeitraum insgesamt 5584 Mal im Social Web namentlich erwähnt. Damit entfallen 32 Prozent aller Postings, in denen mindestens einer der Dschungelcamp-Kandidaten erwähnt wurde, auf Kader Loth. Doch wie die Dschungel-Fans wissen, ist die Trash-Queen am Donnerstagabend aus dem Camp geflogen.

Die verbleibenden Kandidaten liegen, wenn es um Erwähnungen im Social Web geht, meilenweit auseinander. Angeführt wird das Feld von Hanka Rackwitz. Die ehemalige "Big Brother"-Teilnehmerin und TV-Maklerin  wurde im genannten Zeitraum auf Twitter, Facebook, Youtube, Wikipedia sowie in Foren, Blogs und Reviews exakt 4629 Mal genannt - das entspricht einem Anteil von 26 Prozent. Mit 2713 Postings beziehungsweise 15 Prozent ist der Drittplatzierte Marc Terenzi bereits deutlich abgeschlagen. Der mittlerweile ausgeschiedene Jens Büchner (2151 Postings / 12 Prozent), Florian Wess (1850 Postings / 10 Prozent) und Thomas Häßler (640 Postings / 5 Prozent) spielen im Social-Media-Ranking so gut wie keine Rolle. 

Insgesamt scheint das Dschungelcamp im Social Web etwas an Zugkraft zu verlieren. So ist die Gesamtzahl der Postings mit den Schlagwörtern #IBES, #IBES2017, IBES, IBES2017 und Dschungelcamp mit gut 78.000 stark rückläufig. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres hatte es noch rund 100.000 Postings zum Dschungelcamp gegeben. Den Peak gab es in diesem Jahr gleich am ersten Tag mit über 20.000 Postings, das schwächste Ergebnis an Tag 6 mit lediglich 2.500 Postings. Mit fast 5.400 Erwähnungen ist „Honey“ - der Spitzname des ebenfalls bereits ausgeschiedenen Alexander Keen - das Schlagwort, das im Zusammenhang mit dem Dschungelcamp am meisten aufgetaucht ist. mas
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