Snap Online-Videothek von Sky startet am 12. Dezember

Donnerstag, 12. Dezember 2013
Skys VoD-Plattform Snap kommt (Bild: Screenshot sky.de)
Skys VoD-Plattform Snap kommt (Bild: Screenshot sky.de)


Sky bestätigt nun auch offiziell den schon lange erwarteten Launch einer eigenen Video-on-Demand-Plattform. Snap, so der Name des Angebots, startet am 12. Dezember und bietet Nutzern sowohl mit als auch ohne Sky-Abo zahlreiche Filme und Serien zum Abruf. Nach einer kostenlosen Testphase erhalten Nicht-Kunden Snap für 9,90 Euro im Monat, Sky-Abonnenten zahlen 4,90 Euro.
Die Videothek verfügt nach Angaben von Sky von Beginn an über den umfangreichsten HBO-Katalog mit Serien wie "Boardwalk Empire", "True Blood" und kompletten Staffeln von "Die Sopranos" und "Sex and The City". In den kommenden Monaten sollen exklusive HBO-Highlights wie "Game of Thrones" zum Abruf bereit stehen. Brandneuer Content fehlt also erst einmal, dieser ist den regulären Sky-Kunden vorbehalten. Und das aus gutem Grund: "Auf gar keinen Fall werden wir ein Geschäftsmodell zerstören, das wir jetzt sechs Jahre lang repariert haben und das 20 Jahre lang nicht funktioniert hat", sagte Sky-Deutschland-CEO Brian Sullivan gegenüber der "Süddeutschen Zeitung".

Abrufbar sind die Inhalte über das Web, Smart-TVs von Samsung oder das iPad. Manche Inhalte lassen sich auch auf das Apple-Tablet downloaden und weltweit offline ansehen. iPhone, Samsung-Galaxy-Produkte und weitere Plattformen bzw. Geräte sollen folgen. Sinn und Zweck von Snap bestehe darin, neue Zielgruppen zu erschließend und bestehenden Sky-Kunden eine noch größere Auswahl zu bieten, so Sullivan - und das alles "zu einem unschlagbaren Preis und als perfekte Erweiterung für Sky Anytime und Sky Go. Es ist toll, dass Snap rechtzeitig vor Weihnachten auf den Markt kommt 2014 wird es weitere Neuigkeiten geben."

Auf dem VoD-Markt drängt sich Snap neben Konkurrenten wie Maxdome oder Watchever - die mit 8 bzw. 9 Euro günstiger als das Sky-Angebot sind. Sullivan hätte sich nichtsdestotrotz einen höheren Preis für Snap gewünscht, wie der Firmenchef gegenüber der "Süddeutschen" bekannte. Aber zehn Euro seien eine psychologische Grenze. ire
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