Smart-TV-Apps IP Deutschland steigt in die Fremdvermarktung ein

Donnerstag, 12. Dezember 2013
IP-Chef Matthias Dang kann Spiegel QC als ersten externen Mandanten begrüßen (Foto: IP)
IP-Chef Matthias Dang kann Spiegel QC als ersten externen Mandanten begrüßen (Foto: IP)

IP Deutschland stellt die Weichen für das nächste Vermarktungsjahr: Bereits seit zwei Jahren sammelt der Vermarkter mit dem Portfolio der Mediengruppe RTL Deutschland Erfahrungen im Smart-TV-Bereich, ab 2014 öffnet sich IP für die Vermarktung von Smart-TV-Apps auch externen Mandanten. Der erste Deal ist bereits fix: IP kooperiert mit dem Spiegel-Vermarkter Spiegel QC und übernimmt damit die Video-Zweitvermarktung der Angebote Spiegel-Online-Video und Spiegel.TV. "Mit diesem Schritt werden wir uns auch im Segment Smart TV als ganzheitlicher Vermarkter positionieren, denn dann bedienen wir beide Smart-TV-Welten: die HbbTV-Dienste [von RTL, d. Red.] und die App-Welten", erklärt Matthias Dang, Geschäftsführer IP Deutschland. Die Eigenvermarktung sei für einige Marktpartner schwieriger geworden, da die vielen Medienkanäle Anbieter vor neue technische Herausforderungen stellten. Der Trend gehe hin zu Vermarktungspartnerschaften und Multiscreen-Lösungen. "IP Deutschland ist dafür der ideale Partner, denn wir haben das Know-how, die Produkte und die technischen Lösungen", so Dang.

Spiegel QC kooperiert mit IP Deutschland
Spiegel QC kooperiert mit IP Deutschland
IP Deutschland vermarktet bereits seit 2009 im Online- und Mobilebereich externe Angebote. Dieses Angebotsportfolio wird nun um Fremdinhalte im Smart-TV-Segment erweitert. Dabei konzentriert sich IP auf die In-App-Vermarktung. Im Fokus stehen Smart-TV-Apps mit qualitativ hochwertigem Bewegtbildcontent. Um das Potenzial der direkten Zielgruppenansprache auszuschöpfen, sieht das Vermarktungskonzept vor, insbesondere Pre-, Mid- und Post-Rolls anzubieten. Alle Werbeformate werden über eine Ad-Server-Technologie ausgeliefert, so dass sie genauso mess- und steuerbar sind wie klassische Online-Werbemittel.

Paul Mudter, Geschäftsleiter Interactive, ist sich sicher, dass Werbungtreibende die Portfolioerweiterung begrüßen: "Mittelfristig wird uns diese Strategie ein höheres Inventarvolumen an Bewegtbild und eine höhere Reichweite auf internetfähigen Fernsehern einbringen. Zuschauer lernen zunehmend, dass die Fernbedienung des Smart TV Türöffner für weitere Inhalte ist. Der Vorteil: Die Nutzung von Smart-TV-Apps als auch von HbbTV-Diensten wird noch weiter steigen und ein Niveau erreichen, das für die Werbewirtschaft relevant wird." fam
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