Seven-One Media Parallelnutzung senkt Zapping

Donnerstag, 15. August 2013
Durch den Second Screen wird weniger gezappt (Foto: Shock/Fotolia)
Durch den Second Screen wird weniger gezappt (Foto: Shock/Fotolia)


Es sind gute oder schlechte Nachrichten - je nachdem von welcher Warte aus man darauf schaut: Dank steigender Parallelnutzung wird weniger gezappt. Zu diesem Ergebnis kommen Seven-One Media und die Marktforscher von Interrogare in ihrem zweiten "Mobile Barometer". Die Studie beschäftigt sich diesmal mit der Nutzung mehrerer Screens, in diesem Fall von TV-Gerät, Smartphone und Tablet. Für das "Mobile Barometer" befragte Interrogare knapp 600 Smartphone-Besitzer, davon haben 279 auch ein Tablet. Fast ein Drittel dieser Befragten geben an, durch die parallele Smartphone- oder Tabletnutzung zu vergessen, im TV umzuschalten. Nur ein Viertel der Tablet- und ein Fünftel der Smartphone-Nutzer zappt auch mal.

Anlass zur Freude gibt den TV-Vermarktern, dass der Fernseher im Hintergrund weiterläuft, wenn der Zuschauer zu Smartphone oder Tablet greift. Die Reichweite in den Werbeblöcken dürfte damit weiter hoch bleiben. Doch was das für die Kontaktqualität bedeutet, ist unklar. Die Studie trifft keine Aussagen dazu, inwieweit TV-Werbung bei Mobilenutzern ankommt, die gerade E-Mails checken oder im Netz surfen.

Nur jeder fünfte Nutzer gibt an, sich per Smartphone oder Tablet intensiver mit dem TV-Programm zu beschäftigen. Am häufigsten wird zu den portablen Geräten gegriffen, um SMS oder E-Mails zu checken. Produktinformationen zur Werbung rufen knapp 20 Prozent der Smartphone-Nutzer und 41 Prozent der Tablet-Besitzer ab. pap
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