Schwarzwald-"Tatort" Harald Schmidt sagt Dreharbeiten ab

Montag, 20. Februar 2017
Harald Schmidt sollte den Vorgesetzten der beiden Kommissare spielen
Harald Schmidt sollte den Vorgesetzten der beiden Kommissare spielen
Foto: SWR/Alexander Kluge

Der neue Schwarzwald-"Tatort" des Südwestrundfunks (SWR) muss ohne seinen prominentesten Darsteller auskommen: Harald Schmidt wird nun doch nicht die Figur des Kriminaloberrats Gernot Schöllhammer spielen. Schmidt könne aus persönlichen Gründen nicht für die anstehenden Dreharbeiten zur Verfügung stehen, teilte der SWR am Montag mit.
"Wir sind äußerst betroffen und bedauern das sehr, respektieren aber Harald Schmidts Entscheidung. Die Dreharbeiten werden wie geplant stattfinden, dann ohne die Figur Gernot Schöllhammer", teilt SWR-Filmchefin Martina Zöllner mit. Details nennt der SWR nicht. Die Absage von Schmidt ereilt den Südwestrundfunk sehr kurzfristig. Die Dreaharbeiten für den neuen, im Schwarzwald spielenden "Tatort" beginnen am 7. März, also in rund zwei Wochen. Schmidt war für die Rolle des Vorgesetzten der beiden Ermittler Franziska Tobler (Eva Löbau) und Friedemann Berg (Hans-Jochen Wagner) vorgesehen. Es handelte sich also nicht um eine Hauptrolle - trotzdem müssen nun kurzfristig die Bücher umgeschrieben werden. 

Im Mittelpunkt des ersten Falls steht der Mord an einem elfjährigen Jungen in einer idyllischen Gemeinde im Schwarzwald. Außerdem wird ein Nachbarsjunge vermisst und im Wald ein Waffenlager gefunden. Die Ausstrahlung des Krimis ist für Herbst 2017 vorgesehen. dh
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