EIGENPRODUZIERTE PRIMETIME-FICTION (SPONSORED POST) Mörder, Gangster, Totschläger – das sind immer die anderen

Dienstag, 16. Februar 2016
GOTTLOS - Warum Menschen töten
GOTTLOS - Warum Menschen töten
Foto: RTLII

Der TV-Sender RTL II hat beunruhigende Neuigkeiten: Die meisten Morde werden von ganz normalen Menschen begangen. Die RTL II-Serie „Gottlos – Warum Menschen töten“ zeigt authentisch, wie sich Täter und Opfer aufeinander zubewegen und verzichtet auf jegliche Wertung. 
Das Muster ist bekannt: Wir sehen eine dunkle, verlassene Gasse. Ein Mann führt nachts seinen Hund aus. Es fallen Schüsse. Der Hund bellt. Eine dunkel gekleidete Gestalt huscht durchs Bild. Zurück bleibt ein reglos am Boden liegender Körper. Die Kamera zoomt heran. Blut. Die Titelmelodie setzt ein und löst das bedrückende Gefühl des gerade Gesehenen auf. Erleichterung macht sich vor dem Fernseher breit, denn das Schlimmste scheint überstanden. Die Ermittler treffen ein und machen Jagd auf den Täter, der hier jedoch eigentlich nur Nebensache ist. Die RTL II-Eigenproduktion „Gottlos – Warum Menschen töten“ bricht mit diesem Schema: Einen Ermittler suchen wir vergebens. Stattdessen behandelt die Drama-Serie eine zentrale Frage, die in deutschen Krimis normalerweise nicht gestellt wird: warum Menschen töten. Und das ist eben mehr als die vordergründige Suche nach einem plausiblen Motiv, wie sie sich in zahllosen Crime-Formaten stellt. Bei „Gottlos“ gerät die Frage nach dem Auslöser des Konflikts in den Blick. Wie gelangt jemand an den Punkt, an dem Mord der vermeintlich einzig mögliche Ausweg ist? Das ist die zentrale Frage. „Gottlos“ zeigt authentisch, wie sich Täter und Opfer aufeinander zubewegen und verzichtet auf jegliche Wertung. 

„Mit ,Gottlos‘ findet eine Produktion den Weg auf die TV-Bildschirme, die sich in vielerlei Hinsicht vom Gewohnten abhebt,“ erläutert Tom Zwiessler, Bereichsleiter Programm bei RTL II: „Die Serie transportiert in einer packenden Art die Entwicklung zwischenmenschlicher Konflikte – bis hin zur vollständigen Eskalation. Mit der ungewöhnlichen Erzählweise und der intensiven Bildsprache der Serie rückt der Zuschauer hautnah an die Verbrechen heran und bekommt die Möglichkeit, die Mechanik der Opfer-Täter-Beziehung nachzuvollziehen.“ Und noch mehr: Die Serie veranschaulicht, dass in jedem Menschen das Potenzial steckt, eine Grenze zur Gewalt und Grausamkeit zu überschreiten.


Mit dieser These beweist RTL II viel Mut. Denn was „Gottlos“ zeigt, ist nicht unbedingt das, was der Zuschauer erwartet. „Mörder oder Totschläger – das sind immer die anderen. Niemand kann sich vorstellen, selbst zum Mörder zu werden“, beschreibt Drehbuchautor und Regisseur Thomas Stiller die Intention. Er habe sich deshalb bewusst für Verbrechen aus Leidenschaft und nicht aus Habgier entschieden, denn der Zuschauer solle Empathie mit den Menschen entwickeln, die ihm in „Gottlos“ begegnen.
 

Mitgefühl mit dem Täter zu haben, das mag gewagt erscheinen. Doch für Stiller ist es eine wichtige Voraussetzung, um die Opfer-Täter-Mechanik nachzuvollziehen. „Beide haben hier einen Grund, den anderen umzubringen; jeder aus seiner Sicht. Und da wir die Welt subjektiv wahrnehmen, sieht auch jeder nur seine Perspektive. Indem wir es solange wie möglich hinauszögern, zu zeigen, wer stirbt, hat der Zuschauer die Möglichkeit, sich nicht vorzeitig gegen eine Figur zu wenden oder für die andere Partei zu ergreifen.“


Nicht nur thematisch, auch in seiner Herangehensweise hebt sich „Gottlos“ von Gewohntem ab. Vergleichbare Projekte, die Produzent, Drehbuchautor und Regisseur vollkommene kreative Freiheit einräumen, sind bislang nur vom US-amerikanischen Markt bekannt. Mit der Eigenproduktion setzt RTL II aber nicht nur inhaltlich Akzente, sondern auch im Marketing. In einer groß angelegten Kampagne bewirbt der Münchner TV-Sender die Serie in reichweitenstarken Print- und Online Publikationen sowie im Bereich Digital Out of Home.


Ab dem 15. Februar können sich Zuschauer selbst ein Bild machen. Die Dramaserie „Gottlos – Warum Menschen töten“ läuft am 15. und 22. Februar jeweils ab 20.15 Uhr auf RTL II.


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