Rundfunk Berlin-Brandenburg Dagmar Reim kündigt vorzeitigen Abschied von RBB-Spitze an

Donnerstag, 26. November 2015
Dagmar Reim
Dagmar Reim
Foto: RBB/Kristina Jentzsch
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Die Gründungsintendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Dagmar Reim, will ihre dritte Amtszeit vorzeitig beenden. Sie wolle Ende Juni 2016 und damit zwei Jahre vor Vertragsende ausscheiden, teilte Reim am Donnerstag in Berlin mit.
"Meine dritte Amtszeit würde bis Mai 2018 dauern. Ich habe unserem Rundfunkrat und dem Verwaltungsrat mitgeteilt, dass ich vor Ablauf meines Vertrags ausscheiden möchte, und zwar ausschließlich aus privaten Gründen", so die 64-Jährige. Sie arbeite "unvermindert begeistert" für den RBB und freue sich an der Spitze eines kreativen Teams zu stehen. "Aber es gilt - wie immer - Kohelet 3,1: 'Ein jegliches hat seine Zeit'." Reim war 2003 als erste Frau an die Spitze einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt gewählt worden. Mit ihrem Amtsantritt am 1. Mai 2003 begann die Geschichte des RBB, der damals aus der Fusion des Sender Freies Berlin (SFB) mit dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) entstand. Zuvor war Reim für den Bayerischen Rundfunk, den WDR und den NDR tätig. dpa/dh
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