Report Mediaplanung I - Digitalisierung bietet neue Chancen

Donnerstag, 06. März 2014
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Das Mediabudget vieler Werbungtreibender hat sich in den vergangenen Jahren verschoben, weg von Print, hin zu TV und Internet. Dass Print trotzdem präsent ist zeigen Titel, die sich auf Qualität besinnen und beispielsweise eine kreative Brücke zwischen analog und digital schlagen. Als prominentes Beispiel geht der Kicker voran: 2012 hat das Fußballmagazin innerhalb nur eines Jahres den Anzeigenumsatz des gedruckten Titels um 15,4 Prozent steigern können. Bei Kicker.de kletterten die Werbeerlöse gar um 39,1 Prozent. Grund dafür ist der gezielte Ausbau der digitalen Angebote und maßgeschneiderte Werbelösungen für Anzeigenkunden. Umgekehrt geht diese Diversifikationsstrategie auch für neue Special Interest Titel wie Chefkoch auf. Im Oktober 2013 erschien das Print-Pendant zum Online-Kochportal erstmals und verkaufte sich auf Anhieb 150000 Mal. Potenzial für eine wachsende Auflage gibt es in jeder Hinsicht: Auf Chefkoch.de tummeln sich mehr als 10 Millionen Nutzer im Monat.

REPORT MEDIAPLANUNG I

Weitere Themen im Report Mediaplanung I in HORIZONT 10/2014

Mediaagenturen:
Bedroht durch Automatisierung. 36

Expertenumfrage: Budgets für experimentelle Kommunikation. 37

Cookies: Neue Fingerabdruckvarienten. 38

Out of home:
Plakat wegen Diskriminierung in der Kritik. 40

Know-how:
Best for Planning erneuert Mediennutzertypen. 42

Auch auf dem TV-Markt bieten sich dank Connected TV neue Werbemöglichkeiten. Davon wollen neben den klassischen TV-Vermarktern auch die Hersteller als Anbieter von Werbeplätzen profitieren. Samsung und Co statten ihre Geräte mit vorinstallierten Portalseiten aus, auf denen die Nutzer Apps zu Programmen und Mediatheken finden und die auch vermarktet werden können. Trotzdem läuft die Vermarktung von digitalen Bildschirmangeboten nur schleppend an. Zwar war 2013 bereits jeder zweite verkaufte Fernseher internetfähig. Allerdings wissen nur 54 Prozent der Käufer überhaupt, dass sie mit ihrem Gerät HbbTV-Anwendugen nutzen können. Eine relevante technische Reichweite ist dennoch bereits erreicht und der Markt gilt als vielversprechend.hor

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