Report Kundenmedien Content Marketing beflügelt CP-Branche

Donnerstag, 03. Juli 2014
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Corporate Publishing-Dienstleister produzieren für Unternehmen längst nicht mehr nur gedruckte Kundenmagazine oder Newsletter. Um die Zielgruppen stärker an das Unternehmen zu binden, setzen viele Player zusätzlich auf Apps, E-Mags oder Responsive Websites. Zeitgleich spielen sich in der CP-Branche zwei weitere einflussreiche Entwicklungen ab: Branded Content und Native Advertising.

Report Kundenmedien

Weitere Themen im Report Kundenmedien in HORIZONT 27/2014

Online:
Branded Content und Native Advertising als Alternativen. 33

Owned Media: CP-Branche verzeichnet steigende Aufträge. 34

Content Marketing: Frontlinien der Dienstleister verschoben. 36

Umfrage: Experten über Relevanz gedruckter Kundenmagazine. 37

Best of CP: Drei Beispiele für gelungene Kundenkommunikation. 40

Um die Probleme rund um nervige Online-Werbebanner und Adblocker zu umschiffen, werden Unternehmen derzeit stärker denn je auf Branded Content aufmerksam. Der Zweck: Werbebotschaften sollen nicht als solche erkannt werden, sondern durch redaktionelle Inhalte an die jeweilige Zielgruppe übermittelt werden, bei Publishern auch als Native Advertising bezeichnet. Dabei verschmelzen die Grenzen zwischen Werbung und Content, findet Hans-Jürgen Moers, Geschäftsführender Gesellschafter der Kölner CP-Agentur Muelhaus Moers: "Das Vertrauen in unabhängige Informationen und Unterhaltung ist oft genug gebrochen worden. Warum sollten die Menschen dann Informationen und Unterhaltung nicht direkt von den Unternehmen beziehen?"

Mit Branded Content verschwimmen auch die Grenzen zum Content Marketing, dem zentralen Trend in der Werbebranche. Doch mit der Entwicklung hin zu Content Marketing ist ein Problem verbunden: Viele Mitglieder des Verbands Forum Corporate Publishing (FCP) wollen auf den Content-Marketing-Zug nicht aufspringen. Zu sehr gehe es in diesem Bereich um Big Data, IT oder Programmierkunst, womit die in der Regel printlastigen Mitglieder nicht viel am Hut haben.

Doch die CP-Branche hat im Allgemeinen eigentlich keinen Grund zum Meckern. Das Geschäft boomt, auch weil immer mehr Unternehmen die Vorzüge eigener Inhalte und eigener Vertriebswege erkennen und nutzen wollen. Die Dienstleister freuts: Die Aufträge steigen. Geht es nach Andreas Siefke, Geschäftsführender Gesellschafter bei Bissinger+ und erster Vorsitzender des FCP, dann können viele CP-Agenturen und-Verlage inzwischen gar den strategischen Lead in Kommunikationsprojekten einfordern: "Eine komplette Content-Strategie aufsetzen - das können wir." hor

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