Regionalmedien "Frankenpost" will Mehrheit vom "Nordbayerischen Kurier" übernehmen

Donnerstag, 23. Juni 2016
Bewegung im bayerisch-fränkischen Zeitungsmarkt
Bewegung im bayerisch-fränkischen Zeitungsmarkt
Foto: Fotolia

Die "Frankenpost" will neuer Mehrheitsgesellschafter beim "Nordbayerischen Kurier" werden. Das Bundeskartellamt müsse der Übernahme von 65 Prozent an der bayerischen Regionalzeitung von der Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG) zustimmen, teilte die Südwestdeutsche Medienholding (SWMH) am Mittwoch mit, zu der die "Frankenpost" gehört. Die übrigen 35 Prozent am "Nordbayerischen Kurier" halte weiterhin der Bayreuther Verleger Laurent Fischer.

"Frankenpost" und "Nordbayerischer Kurier" sollen künftig eng zusammenarbeiten, Kompetenzen bündeln und Marktchancen nutzen, so Frankenpost-Geschäftsführer Ulf Kiegeland. Über mögliche Stellenstreichungen machte die SWMH keine Angaben.

Der 1968 gegründete "Nordbayerische Kurier" hat sein Stammgebiet in Stadt und Landkreis Bayreuth. Er hat den Angaben zufolge eine verkaufte Auflage von 33 292 Exemplaren. Die ebenfalls in Oberfranken beheimatete "Frankenpost" mit dem Verlagssitz in Hof hat eine Auflage von 46 181 (Stand: 1. Quartal 2016). dpa

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