Rechtsstreit Kachelmann einigt sich außergerichtlich mit Burda

Freitag, 22. Mai 2015
Jörg Kachelmann hatte mehrere Medien auf mehr als 3 Millionen Euro Schmerzensgeld verklagt
Jörg Kachelmann hatte mehrere Medien auf mehr als 3 Millionen Euro Schmerzensgeld verklagt
Foto: dfv

Ende eines Rechtsstreits: Der Fernsehmoderator Jörg Kachelmann hat sich mit der Hubert Burda Media außergerichtlich geeinigt. Das bestätigten am Donnerstag Kachelmanns Anwalt Ralf Höcker und eine Sprecherin von Burda.
Über die Konditionen wurde Stillschweigen vereinbart. Kachelmann hatte eine Million Euro Entschädigung für Berichte gefordert, die über ihn in den Magazinen "Bunte" und "Focus" erschienen waren. Über die außergerichtliche Einigung hatte als erstes der Branchendienst Meedia.de berichtet. Kachelmann war 2011 vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen worden. Er sieht sich durch die Prozess-Berichterstattung weiter Teile der Medien verleumdet und hat mehrere Medienunternehmen verklagt. In seinem Rechtsstreit mit Springer war kein Vergleich zustande gekommen - in diesem Verfahren soll nun am 2. September das Landgericht Köln entscheiden. Hier fordert Kachelmann für Berichte der "Bild"-Zeitung (Print und Online) 2,25 Millionen Euro Entschädigung. dpa
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