Radioday RMS und AS&S arbeiten an neuem Konzept

Donnerstag, 28. November 2013
Die Vermarkter RMS und AS&S wollen den Radioday nicht fortführen
Die Vermarkter RMS und AS&S wollen den Radioday nicht fortführen


Nach einjähriger Pause gibt es kein Comeback: Der Radio Day, die von 1994 bis 2012 jährlich in Köln durchgeführte Gattungsveranstaltung der Hörfunkbranche, wird in seiner bisherigen Form endgültig beerdigt. Die Veranstalter, die beiden führenden nationalen Hörfunkvermarkter RMS und AS&S Radio, arbeiten bereits gemeinsam an einem neuen Konzept. Auch bei den beiden Hörfunk-Kreativpreisen Ramses und Radiostars kündigen sich Veränderungen an.
"Das neue Konzept sieht eine deutliche Konzentration auf die Themen und Fragestellungen des Werbemarktes vor", erläutert RMS-Chef Florian Ruckert gegenüber HORIZONT. Vieles spricht dafür, dass - analog zum TV-Wirkungstag - aktuelle Ergebnisse der Wirkungsforschung künftig bei einem gemeinsamen zentralen Branchenevent im Zentrum stehen dürften. Bereits in diesem Juni stand die gemeinsame Werbewirkungsinitative Audioeffekt im Fokus der Roadshow "Radio. Werbung. Wirkung" in den Städten Hamburg, München, Frankfurt und Düsseldorf. "Gattungsevent und Werbewirkungsinitiative haben sich hervorragend ergänzt und bei Agenturen und Werbungtreibenden eine starke Resonanz gefunden", bilanziert AS&S-Radio-Chef Oliver Adrian.

Änderungen zeichnen sich auch für die Hörfunkwerbung-Kreativpreise Ramses (RMS) und Radiostars (AS&S Radio) ab. Diskutiert werden offenbar zwei Varianten: ein jährlicher Wechsel zwischen Radiostars und Ramses sowie ein gemeinsamer Preis. Möglich ist auch, die Preisverleihung künftig in die neue Gattungsveranstaltung zu integrieren. joz

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