Programmpräsentation ZDF setzt auf großen Sport und Kontinuität

Freitag, 11. Oktober 2013
Hajo Strauch schaut mehr als optimistisch in die Zukunft (Foto: ZDF)
Hajo Strauch schaut mehr als optimistisch in die Zukunft (Foto: ZDF)

Man könnte es etwas überspitzt formulieren: Wer keinen Grund hat, Neues zu erzählen, der redet über das Wetter. Beim ZDF-Werbefernsehen läuft es so gut wie nie, sagt dessen Leiter Hajo Strauch, und deswegen stand die diesjährige Programmpräsentation auf dem Mainzer Lerchenberg ganz im Fokus der meteorologischen Vorhersage. Neue Formate: Größtenteils Fehlanzeige. Dafür ist das Sportjahr 2014 sehr im Sinn der Öffentlich-Rechtlichen. Mit den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi und der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien kommen gleich zwei Großveranstaltungen mit zeitlicher Verschiebung in die deutschen Fernsehzimmer - für das ZDF ein Glücksfall. "Das ist ideal für uns. Mit drei Stunden bzw. vier bis fünf Stunden Zeitunterschied finden beide Events zu großen Teilen in unserem Werberahmenprogramm bis 20 Uhr statt", sagt Strauch. Gerade im Fußball sei der "Geld- versus Zeiteinsatz sehr attraktiv". Auch die Olympischen Winterspiele seien "von der Quote her immer gut gelaufen" - auch wenn sie weniger einfach zu vermarkten sind wie König Fußball.

Im Regelprogramm wird sich 2014 kaum etwas ändern - Strauch nennt es verlässlich, stabil und im positiven Sinnne berechenbar. "Was sie erwarten, bekommen Zuschauer und Werber auch weiterhin", sagt der gelernte Werbekaufmann. Deshalb sei das Thema Neustarts für das ZDF auch nicht so entscheidend. Neu im Programm sind lediglich die beiden Samstagvorabendserien "Die Familiendetektivin" und "Herzensbrecher". Mittwochs um 19:25 Uhr wechselt sich die etablierte "Küstenwache" mit der neuen Krimiserie "Kripo Holstein" ab. fam
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