Programmchef Frank Hoffmann im Video-Interview "So viel Fiction wie RTL können sich andere Anbieter gar nicht leisten"

Mittwoch, 28. Juni 2017
Frank Hoffmann im Gespräch mit HORIZONT
Frank Hoffmann im Gespräch mit HORIZONT
Foto: HORIZONT

RTL wird in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes wieder zwei sogenannte "Townhall Meetings" ausstrahlen, bei denen sich die Spitzenkandidaten von CDU und SPD, Angela Merkel und Martin Schulz den Fragen von Bürgern stellen werden. Das kündigt Frank Hoffmann im Video-Interview mit HORIZONT an. Ein besonderes Augenmerk liegt in der kommenden Saison aber auf den neuen Fiction-Formaten.
Die beiden Townhall-Meetings werden am 13. August mit Martin Schulz und eine Woche später mit Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden. "Wir geben dem Zuschauer eine Stimme", betont RTL-Programmgeschäftsführer Frank Hoffmann im Gespräch mit HORIZONT.  Das Hauptaugenmerk liegt in der kommenden TV-Saison allerdings auf den neuen Fiction-Formaten. RTL schickt gleich fünf neue, eigenproduzierte Serien ins Rennen. Die stärker werdende Konkurrenz durch Streamingdienste im Internet in diesem Bereich fürchtet Hoffmann nicht: "Diese neuen Anbieter bedienen ein ganz anderes Publikum und sind eher in der Nische unterwegs. Wir haben hier - zusammen mit den Öffentlich-Rechtlichen - ein ganz klares Alleinstellungsmerkmal, weil sich andere private Anbieter gar nicht so viel Fiction leisten können", betont der Geschäftsführer Programm von RTL. 

Auch in der Daytime - aktuell die größte Baustelle im Programm von RTL - zeigt der Sender viele neue Formate, darunter zwei Modeformate und verschieden Verbrauchersendungen. "Wir müssen hier bereit sein, zu experimentieren und uns auch mal ein blaues Auge zu holen", so Hoffmann. "Aber wir sind felsenfest davon überzeugt, dass wenn wir mit Schrot schießen, auch ein paar Volltreffer dabei sein werden", ist sich der RTL-Chef sicher. dh 
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