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BVDW-Vize Thomas Duhr: "Der deutsche Markt macht vieles richtig"
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Programmatic Advertising Österreich und Schweiz verpflichten sich auf Transparenz-Regeln des BVDW

BVDW-Vize Thomas Duhr: "Der deutsche Markt macht vieles richtig"
Selbstverpflichtung über Grenzen hinweg: Der Branchenverband IAB adaptiert in Österreich und in der Schweiz den in Deutschland seit 2016 geltenden Code of Conduct Programmatic Advertising. In dem Regelwerk verpflichtet sich die Tech-Branche zu größtmöglicher Transparenz, Qualität und Sicherheit.
von Katrin Ansorge, Donnerstag, 29. Juni 2017
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    Mit der Selbstverpflichtung traf der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) Ende vergangenen Jahres den Nerv der Zeit. Innerhalb weniger Wochen haben sich dem Verband zufolge rund 60, teilweise international tätige Vermarkter/Publisher, Vertreter von Demand-Side- und Sell-Side-Plattformen sowie Datenanbieter auf die darin definierten Regeln für den automatisierten Mediahandel verpflichtet. Nun rollt Schwesterverband IAB die Selbstverpflichtung in den Nachbarländern Österreich und Schweiz aus. „Qualität und Transparenz im programmatischen Ökosystem sind in Wahrheit ein globales Anliegen“, sagt  Christoph Tagger von Standard.at, der die Arbeitsgruppe Programmatic des IAB Austria leitet. Deshalb sei es wichtig, den vom BVDW gelegten Grundstein auf eine breitere gemeinsame Basis stellen und in Zukunft auch partnerschaftlich weiterzuentwickeln. David Burst, Präsident des IAB Switzerland, ergänzt: "Der Code of Conduct liefert den Grundstein für Transparenz und Qualität beim programmatischen Einkauf.“

    BVDW-Vize Thomas Duhr (IP Deutschland): „Die Akzeptanz zahlreicher internationaler Marktteilnehmer bestärkt uns in der Ansicht, dass der deutsche Markt in vielerlei Hinsicht die Dinge richtig tut. Die jetzt vollzogene Ausweitung auf die Märkte in Österreich und der Schweiz führt zu wichtiger Transparenz im deutschsprachigen Raum und treibt die Professionalisierung von Programmatic Advertising auch international voran. Wir hoffen, dass es uns gelingt, diese internationale Vorreiterrolle weiter auszubauen.“ Um die Einhaltung der Selbstverpflichtung sicherzustellen, haben die Mitglieder der Fokusgruppe Programmatic Advertising im BVDW einen achtköpfigen Beschwerdeausschuss mit Experten aus allen vier Marktbereichen gewählt. Äquivalent dazu gibt es Beschwerdeausschüsse in Österreich und der Schweiz. Diese Gremien prüfen Hinweise zu Verstößen gegen den Code of Conduct und stehen darüber hinaus auch als Ansprechpartner insbesondere für beteiligte Unternehmen zur Verfügung. kan
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