Programmatic Advertising "Guardian", "FT" und CNN schließen Allianz für Online-Werbung

Donnerstag, 19. März 2015
Der "Guardian" gab die Allianz auf seiner Website bekannt
Der "Guardian" gab die Allianz auf seiner Website bekannt
Foto: Screenshot Guardian.co.uk

Fünf große Medien, darunter die "Financial Times", der "Guardian" und CNN, wollen ihre Online-Werbung künftig gemeinsam vermarkten. Zu der Pangaea-Allianz gehören auch die Nachrichtenagentur Reuters und der "Economist". Zusammen bieten sie Zugang zu rund 110 Millionen Nutzern.
Außerdem steuern die Verlage Hearst UK und Time Inc. Inventar zu der Vermarktungsgemeinschaft bei. Die Partner wollen die Anzeigenplätze über eine gemeinsame Plattform für Programmatic Advertising verkaufen. Jeder der Partner wird 10 Prozent seines Online-Inventars für die gemeinsame Plattform zur Verfügung stellen. Eine Testversion solle im April starten, schrieb der "Guardian" am DonnerstagGeleitet wird Pangaea in der Beta-Phase zunächst von Vertretern aller beteiligten Medien. Sobald die Plattform im Laufe des Jahres in den Regelbetrieb startet, soll sich ein eigenes Management- und Verkaufsteam um die Geschäfte der Allianz kümmern.

Mit Pangaea wollen die Partner ihren Kunden in dem zunehmend fragmentierten Online-Werbemarkt eine gemeinsame Lösung anbieten und einen Gegenpol zu Branchenriesen wie Google und Facebook aufbauen. Dabei will das Bündnis vor allem mit seinen hochwertigen Umfeldern punkten: "Die Besonderheit von Pangaea liegt in der Qualität seiner Partner", betont Tim Gentry, Global Revenue Director von Guardian News & Media. Benannt wurde die Allianz nach dem Superkontinent Pangaea, der einst die Landmassen von Eurasien, Nord- und Südamerika, Afrika und Australien umfasste. dh, mit Material von dpa
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