Prognose Lage bei Produzenten bleibt angespannt

Mittwoch, 17. Dezember 2014
Die Mitglieder der Produzentenallianz schätzen die Situation ihrer Unternehmen verhalten ein
Die Mitglieder der Produzentenallianz schätzen die Situation ihrer Unternehmen verhalten ein
Foto: Produzentenallianz
Themenseiten zu diesem Artikel:

Produzentenallianz


Die Produzenten schätzen die wirtschaftliche Situation ihrer Unternehmen eher verhalten ein. Ein Viertel der Mitglieder der Produzentenallianz bezeichnen sie als negativ, ergibt eine Umfrage. Die Mitglieder des Verbands repräsentieren einen Gesamtumsatz von rund 2,4 Milliarden Euro und damit geschätzt 85 Prozent des Marktvolumens.
Für 2015 sehen 26 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Situation des eigenen Unternehmens negativ - fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Neutral bewerten 44 Prozent die Situation (2014: 43 Prozent), positiv nur noch 30 Prozent nach 38 Prozent im Vorjahr. Die eher negativen Aussichten gehen Hand in Hand mit der Entwicklung der Umsatzrenditen von TV- und Kinofilmproduzenten. Schrieb 2013 nur jedes Zehnte Unternehmen rote Zahlen, waren es in diesem Jahr schon 18 Prozent. Vorsteuerrenditen größer als 10 Prozent konnten deutlich weniger Firmen erzielen als im Vorjahr. Im Schnitt lagen die Umsatzrenditen bei größeren Unternehmen mit Umsätzen ab 15 Millionen Euro besser als die von mittleren und kleineren Unternehmen.

Auch die Erlöse aus dem Ausland sind gesunken. Sie liegen bei deutschen TV-Produktionsfirmen nur noch bei 3 Prozent. Das entspricht laut Produzentenallianz 40 bis 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: Britische Produzenten erzielen Auslandserlöse von rund 800 Millionen britischen Pfund - umgerechnet rund 1 Milliarde Euro. pap
Meist gelesen
stats