Premiummagazin FAZ startet im Herbst "Frankfurter Allgemeine Quarterly"

Donnerstag, 23. Juni 2016
Das Verlags- und Redaktionsgebäude der "FAZ"
Das Verlags- und Redaktionsgebäude der "FAZ"
Foto: FAZ

Die "Frankfurter Allgemeine" lässt im Herbst ein weiteres Beiboot zu Wasser: Das Premiummagazin "Frankfurter Allgemeine Quarterly" wird vierteljährlich erscheinen und soll "den analytischen Scharfsinn und den intellektuellen Anspruch der FAZ mit Opulenz, Sinnlichkeit und Eleganz" verbinden.
Im Gegensatz zu der oft etwas spröden Frankfurter Tageszeitung soll  "Frankfurter Allgemeine Quarterly" also offensichtlich nicht nur kluge Köpfe, sondern auch Schöngeister ansprechen - das macht auch die Reihenfolge deutlich, in der die FAZ die Themen des Magazins aufzählt: Diese reichen laut Pressemeldung von Kultur, Architektur und Mode über Wirtschaft und Politik bis hin zu Technik und Lifestyle.  Entwickelt wird "Frankfurter Allgemeine Quarterly" von der FAZ gemeinsam mit Tyler Brulés Londonder Agentur Winkreative. Auch personell hat sich die FAZ externes Magazin-Knowhow ins Haus geholt: Redaktionell verantwortet wird das Magazin von Claudius Seidl, Feuilletonchef der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" und Rainer Schmidt. Der Magazinmacher hat in der Vergangenheit unter anderem für namhafte Titel wie das "Zeit Magazin", "Vanity Fair" und "Rolling Stone" gearbeitet.

In den kommenden Montan baut die FAZ für das Magazin eine kleine Redaktion in Berlin auf, außerdem werden Autoren und Korrespondenten von FAZ und FAS für das Magazin schreiben. Die Druckauflage von "Frankfurter Allgemeine Quarterly" wird zum Start bei 75.000 Exemplaren liegen, der Copypreis ist mit standesgemäßen 12 Euro veranschlagt. 

Die FAZ ergänzt ihr Portfolio aktuell um eine Reihe neuer Printprodukte: Seit Ende April erscheint das Wochenmagazin "FAZ Woche", demnächst startet außerdem das regionale Wirtschaftsmagazin "Metropol" mit einer Auflage von 20.000 Exemplaren im Rhein-Main-Gebiet. dh
Meist gelesen
stats