Philipp Welte Verlage sind letzte Bastion hochwertiger Inhalte

Mittwoch, 21. Oktober 2015
Philipp Welte mit Roland Tichy und Béatrice Guillaume-Grabisch
Philipp Welte mit Roland Tichy und Béatrice Guillaume-Grabisch
Foto: Medientage München
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Philipp Welte Hubert Burda


Trotz aller Veränderungen im Journalismus, die die Digitalisierung der Welt mit sich bringt, bleiben nach Ansicht von Hubert Burda Verlagsvorstand Philipp Welte die Verlage die letzte Bastion hochwertiger Inhalte.
"Heute arbeiten in Deutschland etwa 30 000 fest angestellte Journalisten, und mehr als zwei Drittel davon arbeiten hauptberuflich für Zeitschriften und Zeitungen", sagte Welte bei den Medientagen München am Mittwoch. "Wir leisten damit einen fundamentalen Beitrag zur Meinungsvielfalt in unserer Demokratie, zur Freiheit der Information und zur Stabilität unserer Republik." Der Kern des Verlagsmodells habe sich nicht geändert. "Wir produzieren Inhalte und schaffen durch sie emotionale Bindungen zu Menschen, die wir auf unterschiedlichste Art und Weise monetarisieren." Was sich aber geändert habe, sei das Handwerk: "Wir müssen in unserer Industrie eine neue Dimension von Komplexität managen." dpa
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