Paid Content Studie Agfa Graphics legt Zahlen zur Zahlungsbereitschaft der Leser vor

Freitag, 23. Oktober 2015
Paid Content: die Lage bleibt heikel, aber nicht hoffnungslos
Paid Content: die Lage bleibt heikel, aber nicht hoffnungslos
Foto: Coloures-pic/Fotolia
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Agfa Facebook


Sieht so die Zukunft des Journalismus aus: Die Leute informieren sich auf Facebook, statt auf die Websites der etablierten Printtitel zu gehen? Aber was ist die Alternative? Agfa Graphics legt zum zweiten Mal eine repräsentative Studie vor, in der die digitalen Perspektiven der Printmedien untersucht werden. Die Ergebnisse sind ambivalent.

Die schlechte Nachricht: 97 Prozent der Deutschen nutzen keine kostenpflichtigen Internetseiten von Tageszeitungen und Zeitschriften. Bitter: Auch die Ausgabebereitschaft für Print sinkt. 2014 gaben die Deutschen im Schnitt laut Agfa noch 6,73 Euro für Abonnements von Tageszeitungen aus - in diesem Jahr sinkt der Wert auf nur noch 6,26 Euro. Die Zahlungsbereitschaft für die Online-Angebote ist bisher zwar noch extrem gering - immerhin aber zeigt hier die Kurve sehr deutlich nach oben. So soll der Prozentsatz der Menschen, die 0 Euro für journalistische Texte im Netz ausgeben, innerhalb der nächsten zwei Jahre von 97 auf 70 Prozent sinken. js

Agfa-Studie
Agfa-Studie (Bild: dfv)
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Agfa-Studie (Bild: dfv)
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Agfa-Studie (Bild: dfv)
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Die Studie

Methode: Online-Interviews mit Teilnehmern aus den Consumer-Panels von Innofact; Stichprobe: 1000 Befragte; Feldzeit: 21. bis 28. August 2015; Auftraggeber: Agfa Graphics; Durchführung: Innofact in Kooperation mit Müsse Media Consulting

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