Paid Content MDS führt bei Abo-Zeitungen Paywall ein

Montag, 05. Mai 2014
Wird demnächst kostenpflichtig: Die Website des "Kölner Stadtanzeiger"
Wird demnächst kostenpflichtig: Die Website des "Kölner Stadtanzeiger"


Nach langem Zögern führt auch der Kölner Verlag M. DuMont Schauberg bei seinen Abo-Titeln "Kölner Stadtanzeiger" und "Berliner Zeitung" Bezahlmodelle ein. Die Einführung ist in mehreren Schritten geplant. Dabei setzt MDS auf ein sogenanntes Metered Model. Die Paid-Content-Modelle sollen in drei Schritten eingeführt werden, berichtet das "Handelsblatt". Zunächst werden Nutzer, die pro Monat mehr als sieben Artikel aufrufen, über das demnächst startende Bezahlmodell informiert. In der zweiten Phase werden User ab sieben gelesenen Beiträgen dann gebeten, sich zu registrieren. Ab Juli werden die Online-Auftritte der beiden Zeitungen dann kostenpflichtig. Beim Portal des "Kölner Stadtanzeiger" KSTA.de ab dem 1. Juli, die Website der "Berliner Zeitung" folgt am 15. Juli. MDS setzt bei beiden Titel auf eine sogenannte Metered Paywall: Dabei sind sieben Artikel pro Monat frei zugänglich, erst danach senkt sich die Bezahlschranke.

Im ersten Monat lockt MDS die Nutzer mit einem Schnupperpreis von 99 Cent, danach kostet das Digital-Abo, das die Nutzung von Website und dem mobilen Portal beinhaltet, 9,90 Euro pro Monat. Das Paket "Digital Komplett", as zusätzlich das E-Paper beinhaltet, schlägt mit 23,85 Euro zu Buche.

MDS bestätigte die Einführung von Paid-Content-Modellen bei den beiden Titeln grundsätzlich, der Ablauf der Einführung und die Preise könnten sich aber noch ändern. Bei der "Berliner Zeitung" muss zudem noch der Verleger Helmut Heinen den Plänen zustimmen, der an der Zeitung mit 35 Prozent beteiligt ist. dh
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