Paid Content "Kölner Stadt-Anzeiger" senkt die Bezahlschranke

Donnerstag, 03. Juli 2014
Ab sofort kostenpflichtig: Die Website des "Kölner Stadt-Anzeiger"
Ab sofort kostenpflichtig: Die Website des "Kölner Stadt-Anzeiger"


Der "Kölner Stadt-Anzeiger" macht Ernst und lässt bei seiner Website ksta.de die Bezahlschranke herunter. Nach sieben Artikeln werden Nutzer künftig zur Kasse gebeten. Das digitale Abo für Website und das mobile Portal kostet 9,90 Euro im Monat. Bislang haben sich 21.000 Leser auf der Website registriert. Dem Start der digitalen Abos war eine zweimonatige Einführungsphase vorausgegangen, in der Nutzer nach sieben gelesenen Artikeln über das demnächst startende Bezahlmodell informiert wurden und sich online registrieren konnten. "Wir freuen uns sehr, dass wir in wenigen Wochen bereits mehr als 21.000 registrierte Interessenten gewonnen haben", sagt Patrick Wölke, Geschäftsführer von DuMont Net, die das digitale Produktangebot entwickelt hat.

DuMont setzt beim "Kölner Stadt-Anzeiger" auf ein sogenanntes Metered-Model: Pro Monat können sieben Artikel umsonst gelesen werden, danach senkt sich die Bezahlschranke. Das digitale Abo, das die unbeschränkte Nutzung von Website und dem mobilen Portal ermöglicht, kostet 9,90 Euro im Monat, Print-Abonnenten bezahlen die Hälfte.

"Damit verfügen wir mit Webseite, iPad-App, Mobil-App, E-Paper und gedruckter Zeitung über ein qualitativ hochwertiges Informationsangebot auf allen Kanälen für Köln und das Rheinland. Und wir bieten jetzt auch digital ein günstiges Abonnement für unsere Leser, die ksta.de intensiv nutzen möchten", sagt Chefredakteur Peter Pauls. "Die Erweiterung der Abo-Modelle ist ein wichtiger Schritt hin zum kompletten Markenangebot des Kölner Stadt-Anzeiger", ergänzt Geschäftsführer Philipp M. Froben.

Optimistisch stimmt den Verlag, dass 75 Prozent der registrierten Nutzer Neukunden sind. Dies unterstreiche die Bedeutung der digitalen Angebote für die Erschließung neuer Zielgruppen: "Wir sind fest davon überzeugt, dass auch für journalistische Angebote in den digitalen Kanälen ein nachhaltiges Geschäftsmodell aus der Kombination von Werbe- und Vertriebserlösen besteht", so DuMont Net-Chef Wölke. dh
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