Paid Content Ippen dementiert Einführung einer Paywall

Mittwoch, 24. Juli 2013
Millypay ist ein Micropayment-Anbieter aus der Schweiz
Millypay ist ein Micropayment-Anbieter aus der Schweiz


Ippen Digital, zentraler IT-Dienstleister der Verlagsgruppe Ippen, hat Meldungen über die Errichtung einer Paywall auf den Websites des Verlages zurückgewiesen. Die Kooperation mit dem Schweizer Micro-Payment-Anbieter Millipay diene allein dazu, die technische Voraussetzung für die Abrechnung kostenpflichtiger Dienste zu schaffen. Das mit Bezahldiensten wie Paypal vergleichbare System eigne sich überhaupt nicht für die Einrichtung einer Paywall.
Man habe bislang schlicht und einfach nicht die Möglichkeit gehabt, kostenpflichtige Inhalte auf den Internetportalen der Verlagsgruppe abzurechnen, erklärt Ippen-Digital-Geschäftsführer Cornelius Baier gegenüber HORIZONT.NET. Millipay sei ein reiner Micro-Payment-Dienst und vergleichbar mit Angeboten wie Paypal. "Es geht nicht um die Einführung einer Paywall", betont Baier. Welche kostenpflichtige Mehrwertdienste mit dem System überhaupt abgerechnet werden, sei noch unklar. Für die Einführung einer allgemeinen Paywall sei das System aber gar nicht geeignet.

Millypay hatte gestern eine Kooperation mit der Verlagsgruppe Ippen bekannt gegeben. Unter der Überschrift "Vorstoß zum Paid Content" wurde die Einführung des Micropayment-Dienstes auf den Websites der Ippen Verlagsgruppe angekündigt. Man könne künftig "kostenpflichtige Mehrwertdienste mit einem einfachen und kundenfreundlichen Bezahlservice anbieten".

Ippen Digital entwickelt als zentraler IT-Dienstleister der Verlagsgruppe Ippen eine Internetplattform für über 30 Titel, darunter große Regionalzeitungen wie "Münchner Merkur", "Hessische/Niedersächsische Allgemeine Zeitung" und "TZ". dh
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