Paid Content "Frankfurter Rundschau" nimmt für ausgewählte Online-Inhalte Geld

Freitag, 16. September 2016
Die Website der "Frankfurter Rundschau"
Die Website der "Frankfurter Rundschau"
Foto: Screenshot fr-online.de

Die "Frankfurter Rundschau" führt auf ihrer Website FR-Online.de Paid Content ein. Ausgewählte Inhalte wie zum Beispiel Interviews verschwinden ab sofort hinter einer Bezahlschranke. Der Großteil des Angebots bleibt aber auch weiterhin frei zugänglich.
Kostenpflichtig werden Artikel, die mit einem "besonderen redaktionellen Aufwand verbunden sind", wie zum Beispiel Wortlaut-Interviews, teilt die "Frankfurter Rundschau" mit. Diese kosten ab sofort pauschal 40 Cent. "Selbst wenn es sich für die einzelnen Nutzer unserer Webseite nur um Cent-Beträge handelt - in der Summe helfen uns diese Einnahmen, unseren Qualitätsjournalismus mit zu finanzieren", begründet Michael Bayer, Ressortleiter Digital und Mitglied der FR-Chefredaktion die Entscheidung. 
Cosmin Ene
Bild: Laterpay

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Zur Abrechnung nutzt die "Frankfurter Rundschau" das Bezahlsystem Laterpay, das nach dem Bierdeckel-Prinzip funktioniert. Erst wenn ein Nutzer Website-übergreifend einen Betrag von 5 Euro erreicht, wird er aufgefordert, sich zu registrieren und zu bezahlen. Unter anderem der "Spiegel", Gruner + Jahr und die "Hamburger Morgenpost" setzten bereits auf das System. dh
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