Out-of-Home Studie belegt Werbewirkung am Düsseldorfer Flughafen

Donnerstag, 27. Oktober 2016
Hinterleuchtete Werbebotschaften, die Reisende entlang der Laufwege am Flughafen Düsseldorf begleiten, kommen laut einer Studie gut an und bleiben im Gedächtnis
Hinterleuchtete Werbebotschaften, die Reisende entlang der Laufwege am Flughafen Düsseldorf begleiten, kommen laut einer Studie gut an und bleiben im Gedächtnis
Foto: Flughafen Düsseldorf, Andreas Wiese

Werbung am Flughafen wird wahrgenommen – vor allem dann, wenn sie neugierig macht und zum umtriebigen Umfeld passt. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen Studie des Düsseldorfer Flughafens und der Out-of-Home-Agentur Kinetic.
Die Werbeform mit der höchsten Awareness bei Business- und Privatreisenden ist das Colorama 4/1, gefolgt von Megaposter oder Spanndia. Die Befragten bewerteten den Werbeträger „hochwertig“, „innovativ“ und „sympathisch“. Bettina Spönemann, Leiterin CRM & Digitale Medien bei Airport Media: „Werbung am Flughafen fällt auf. Das Colorama 4/1 ist an den Gates B sehr präsent und wird als optimales Werbemedium im Flughafenumfeld erkannt. Die hinterleuchteten Werbebotschaften begleiten die Passagiere entlang der Laufwege und werden deshalb gut wahrgenommen.“ Deshalb lasse sich mit diesem Medium ein besonders hoher Werbedruck aufbauen.
Insgesamt wurden zwischen März und Mai dieses Jahres rund 500 Reisende im Umfeld der Gates B befragt. Im Mittelpunkt der Analyse standen die Kampagnen von Schauinsland-Reisen, Deloitte und Rheinischem Sparkassen- und Giroverband (RSGV). Alle drei Marken wurden bei der Abfrage der ungestützten Werbeerinnerung aus dem Stand heraus genannt. Bei der gestützten Erinnerung stiegen die Werte sogar noch deutlicher an. „Das positive Ergebnis bestätigt unsere Entscheidung, erstmals am Düsseldorfer Flughafen zu werben“, sagt Mark Altenberg aus der Marketing-Kommunikation des RSGV. „Wir erreichen hier unsere Zielgruppe Mittelstand sehr genau, um unsere weltweiten Serviceangebote zu kommunizieren.“

Deutlich wird zudem der signifikante Einfluss der Kreation auf die kommunikative Leistung einer Kampagne. Der durchschnittliche Recognitionwert aller Testmotive lag bei 30 Prozent und damit über dem Ergebnis einer ersten Studie aus dem Jahr 2014. Auch die durchschnittliche Markenerinnerung fällt mit 42 Prozent deutlich höher aus. Zusätzlich attestierten die Befragten den Kampagnen an den Gates B durchweg positive Eigenschaften. Aussagen wie „macht die Marke sympathisch“, „ist einprägsam“ oder „passt zum Flughafenumfeld“ wurden am häufigsten zugeordnet. Airport-Media-Managerin Spönemann zufolge zeigen die Ergebnisse, „wie intensiv sich die Fluggäste mit Werbung auseinandersetzen und dass Botschaften auf Flughafenmedien wirken, unabhängig vom Gate-Umfeld oder dem Reisegrund der Passagiere“. kan
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