Out-of-Home Stadtmöbel und Transport sichern JC Decaux Umsatzplus

Freitag, 08. Mai 2015
Der Bereich Stadtmöblierung - hier ein Wartehäuschen in Lübeck - ist für den Out-of-Home-Konzern JC Decaux nach wie vor der stärkste
Der Bereich Stadtmöblierung - hier ein Wartehäuschen in Lübeck - ist für den Out-of-Home-Konzern JC Decaux nach wie vor der stärkste
Foto: JC Decaux
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Wall AG JCDecaux


JC Decaux, weltweit größter Außenwerber und Mehrheitseigner der Berliner Wall AG, ist mit einem organischen Wachstum von 4 Prozent ins neue Jahr gestartet. Der bereinigte Konzernumsatz stieg im 1. Quartal um 13 Prozent auf 649 Millionen Euro. Für die positive Entwicklung zeichnen vor allem die Bereiche Stadtmöblierung und Transportmedien verantwortlich, während das traditionelle Großflächengeschäft weiter schwächelt.
So verzeichnen die Stadtmöbel, mit 291,3 Millionen Euro Umsatz nach wie vor der größte  Bereich des französischen Konzerns, in Europa allgemein positive Zahlen. Für den asiatisch-pazifischen Raum und das restliche Verbreitungsgebiet meldet der Außenwerber in den ersten drei Monaten des Jahres ebenfalls Wachstum, nur in Nordamerika sanken die Umsätze. Der bereinigte Umsatz im Kerngeschäft, also die Werbeeinnahmen ohne Umsätze aus Verkauf, Vermietung und Wartung von Stadtmöbeln, stieg gegenüber dem 1. Quartal 2014 organisch um 5,7 Prozent. Gut da steht auch das Segment Transportmedien. Der bereinigte Umsatz wuchs bis Ende März um 24,1 Prozent auf 268,9 Millionen Euro, organisch um 6,6 Prozent. Dazu beigetragen haben positive Zahlen aus Europa, Nordamerika und den übrigen Märkten.

Allerdings müssen die beiden Wachstumsbringer die erneuten Umsatzrückgänge bei der Großflächenwerbung kompensieren. Hier sank der bereinigte Umsatz im 1. Quartal um 8,5 Prozent auf 88,8 Millionen Euro, organisch um 6,3 Prozent. Laut JCDecaux bleibt die Situation herausfordernd, auch wegen der ökonomischen und geopolitischen Situation in Russland. Bereichsübergreifend mache sich zudem das veränderte Buchungsverhalten der Kunden bemerkbar, die Kampagnen verstärkt innerhalb von Tagen oder sogar Stunden in Verbindungen mit ihren Social-Media-Aktivitäten buchen. Ein immer größer werdender Teil der Umsätze werde deshalb kurzfristig generiert. kl
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