Out-of-Home JC Decaux wächst mit Stadtmöbeln und immer digitalerem Transport

Freitag, 29. Januar 2016
Jean-François Decaux blickt optimistisch ins Jahr 2016
Jean-François Decaux blickt optimistisch ins Jahr 2016
Foto: Stefanie Rex
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Wall AG Jean-Francois Decaux


Mit einem Plus von 14 Prozent und einem Umsatz von 3,2 Milliarden Euro schließt der Außenwerber JC Decaux das vergangene Jahr erneut mit einem Rekordergebnis ab. Grund dafür ist unter anderem das starke Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum. 10,5 Prozent des Konzernumsatzes steuert mittlerweile das digitale Portfolio zu den Zahlen der Franzosen bei – fast 35 Prozent mehr als im Vorjahr.

Gut abgeschnitten hat auch 2015 das Segment der Stadtmöbel, mit dem JC Decaux 43 Prozent seines Gesamtumsatzes generiert. Der bereinigte Umsatz stieg hier im Gesamtjahr um 9,3 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (plus 4,5 Prozent organisch), allein im 4. Quartal 2015 liegt das Plus bei 11,9 Prozent (plus 4,3 Prozent organisch). Dem Unternehmen zufolge haben sich das verstärkte Engagement in den schnellwachsenden asiatischen Märkten sowie die Implementierung digitaler Flächen in Städten wie Hamburg, Köln, Helsinki und Edinburgh ausgezahlt.

Ein kräftiges Wachstum verzeichnet der Out-of-Home-Konzern fast schon traditionell im Transportsegment, in dem der bereinigte Jahresumsatz 2015 um 25,6 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro (plus 8 Prozent organisch) nach oben kletterte. Im 4. Quartal erwirtschaftete die Sparte 414,2 Millionen Euro. Wachstumstreiber ist auch hier die Digitalisierung: 17,5 Prozent der Umsätze im Transportbereich werden bereits mit digitalen Medien erwirtschaftet.

Die Großflächenwerbung bleibt dagegen weiterhin eine Herausforderung, wofür JC Decaux die mangelnde Konsolidierung auf dem europäischen Markt und die schwierigen Marktbedingungen in Russland verantwortlich macht. Der bereinigte Umsatz sank im Gesamtjahr um 0,2 Prozent auf 457,9 Millionen Euro (minus 5,3 Prozent organisch), im 4. Quartal schlug ein bereinigter Umsatz von 134,1 Millionen (minus 2,3 Prozent organisch) zu Buche.

Für die nächsten Monate blickt der Konzern, der die Mehrheit an der Berliner Wall AG hält, unter anderem auf die Integration des größten afrikanischen Außenwerbers  Continental Outdoor Media, an dem JC Decaux fortan 70 Prozent der Anteile hält, sowie auf die Übernahme von Eye Catcher (Peru, 70 Prozent) und Cemusa (Spanien, Italien, Brasilien und Nordamerika). "Wir sind gut aufgestellt, um das Wachstum des Werbemarktes zu übertreffen und unsere Führungsposition in der Außenwerbebranche weiter auszubauen, indem wir gewinnträchtige Marktanteile erobern", sagt Jean-François Decaux, Vorstandsvorsitzer und Co-Chief Executive Officer von JC Decaux. kan

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