Onlinewährung Kunden und Agenturen fordern Reform der Agof

Freitag, 22. Juli 2016
Uwe Storch, OWM, und Klaus-Peter Schulz, OMG
Uwe Storch, OWM, und Klaus-Peter Schulz, OMG
Foto: Olaf Ballnus / HORIZONT
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Agof Klaus-Peter Schulz OWM Kundenverband OMG BVDW AGF


Der Mediaagenturverband OMG und der Kundenverband OWM fordern eine Reform bei der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung (Agof). "Die Agof Next ist längst überfällig. Dass es hier immer weitere Verzögerungen gibt, entspricht nicht unseren Erwartungen", sagt Klaus-Peter Schulz, Geschäftsführer der Organisation der Mediaagenturen (OMG), im Interview mit HORIZONT.
Besonders stört sich Schulz an der Zeit, die die Agof braucht, um die auf Monatsebene erhobenen Digital Facts zu präsentieren. "Es ist ein Anachronismus, dass wir hier keine täglichen Daten bekommen. Monatsdaten, die mit einem Verzug von sechs Wochen erscheinen, sind dem Medium überhaupt nicht angemessen", schimpft Schulz. Der Sprecher der Mediaagenturen bekommt Unterstützung von der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM). "Die Vorschläge für die Agof Next liegen ja bereits auf dem Tisch. Aber nun muss man sie auch endlich umsetzen und mit Leben füllen", fordert der stellvertretende OWM-Vorsitzende Uwe Storch. Unter dem intern verwendeten Begriff "Agof Next" verbergen sich mehrere Projekte.  Seit Anfang April hat die Erstellung der täglichen Werbeträgerstudie "Daily Digital Facts" auf Wunsch der im BVDW zusammengeschlossenen Onlinemediaagenturen (Foma) allerdings Priorität. Die Agof hofft ab Frühjahr 2017 tägliche Daten ausweisen zu können.

Doch es geht nicht nur um einen schnelleren Erscheinungsrhythmus. "Wir brauchen endlich Daten zur durchschnittlichen Nutzungsdauer pro Kontakt, also Ad Impressions in Zeitclustern. Es ist nun mal ein Unterschied, ob ein Kontakt 5 oder 30 Sekunden auf einer Seite bleibt", so Schulz. pap

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Was Uwe Storch und Klaus-Peter Schulz noch über Agof, AGF, Werbewirkungsplattform und die Rolle der Mediaagenturen sagen, lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 29/2016 vom 21. Juli, die auch auf Tablets oder - nach einmaliger Registrierung - als E-Paper gelesen werden kann. Nicht-Abonnenten können hier ein HORIZONT-Abo abschließen.


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