Online-Kiosk Blendle kündigt US-Start an

Donnerstag, 10. Dezember 2015
Die "FAZ" ist einer von zahlreichen Zeitungspartnern
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Foto: Blendle
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Einzelverkauf Start-up New York Times Niederlande


Blendle treibt seine internationale Expansion voran. Gut drei Monate nach dem Start in Deutschland will der Online-Kiosk den Einzelverkauf von Texten nun auch in den USA hoffähig machen. Erste Zugänge zur US-Beta-Version sollen Anfang 2016 zur Verfügung stehen.
“Das ist einer der aufregendsten Momente in der Geschichte von Blendle", sagt Blendle-Gründer Alexander Klöpping. Schon heute habe sich Blendle als Plattform für Qualitätsjournalismus etabliert. "Mehr als eine halbe Million Menschen entdecken auf Blendle täglich neue Geschichten und den besten Journalismus der Welt, darunter auch von internationalen Titeln wie der New York Times und dem Economist", so Klöpping.  Der Launch in den USA startet mit einer geschlossenen Beta-Phase. Die ersten 5.000 Nutzer, die sich registrieren, werden zuerst für den Test freigeschaltet. Laut Klöpping hat Blendle bereits "eine große Zahl von aufregenden Partnern" gewonnen. Um wen es sich dabei handelt, verrät er allerdings (noch) nicht.

Blendle-Nutzer können Zeitungen und Magazine Seite für Seite durchblättern. Lesbar sind dabei allerdings nur die Überschriften. Wer den gesamten Artikel lesen will, muss zahlen. Der Preis wird von den Verlegern festgelegt, die 70 Prozent der Erlöse erhalten. Blende war im Frühjahr 2014 zunächst in den Niederlanden gestartet. Im Oktober hat das Start-up die Marke von 500.000 Nutzern erreicht. mas
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