Neues Reichweitenmodell Agma stellt Ergebnisse der MA 2013 Plakat vor

Donnerstag, 19. September 2013
City-Light-Poster erzielen in Ortschaften ab 20.000 Einwohnern eine Reichweite von 58,8 Prozent
City-Light-Poster erzielen in Ortschaften ab 20.000 Einwohnern eine Reichweite von 58,8 Prozent


Gleiche Medien, neue Messmethode: Bei der Studie MA 2013 Plakat hat die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (Agma) erstmals ihr neues Reichweiten- und Kontaktmodell zum Einsatz gebracht, das künftig auch für kleinere lokale Räume stabilere Zielgruppenstrukturen ausweisen soll. Mit den Zahlen aus den Vorjahren sind die Ergebnisse dadurch allerdings nicht vergleichbar.
Nach den Resultaten der Studie erreichen Werbungtreibende mit einer Großflächen-Kampagne in Orten ab 20.000 Einwohnern bei einer Vollbelegung knapp zwei Drittel (63,7 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren. Ganzsäulen sprechen 51,2 Prozent der Bürger an. City-Light-Poster erreichen in Orten ab 20.000 Einwohnern 58,8 Prozent der Zielgruppe, in größeren Städten ab 50.000 Einwohnern 53,8 Prozent. In Großstädten ab 100.000 Einwohnern erreichen Mega-Light-Poster beziehungsweise City-Light-Boards bei Vollbelegung 33,7 Prozent der Bevölkerung. Die Nettoreichweiten sind damit bei allen Medien gesunken - laut Georg Schotten, Vorstand Plakat der Agma, eine Folge der neuen Messmethode. Wichtig sei aber, dass die Bruttoreichweiten von dieser Modellanpassung nicht betroffen sind.

Die MA 2013 Plakat erfasst die Mobilität von rund 55.000 Personen, rund 11.000 weniger als im Vorjahr, in dem sie die Wege dokumentiert, die die Interviewten an Plakatstellen vorbeigeführt haben. Insgesamt wurden 40.000 Menschen telefonisch befragt, rund 15.000 Personen waren eine Woche lang mit einem GPS-Gerät unterwegs, das die Mobilität sekundengenau misst. fam
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