Neues Magazin Verlagsgruppe Handelsblatt buhlt mit "Edison" um die "Generation e"

Dienstag, 11. April 2017
Macht "Edison": Franz W. Rother
Macht "Edison": Franz W. Rother
Foto: VHB

Als Erfinder der Glühbirne ist er berühmt, aber auch den Börsenkursanzeiger, den elektrischen Schreibstift und – ja - auch den elektrischen Stuhl hat Thomas Alva Edison entwickelt. Nicht all seine Erfindungen haben sich durchgesetzt, beispielsweise war dem Klavier aus Beton kein Erfolg beschieden. Der US-Amerikaner Edison, der von 1847 bis 1931 lebte, ist bis heute fast jedermann ein Begriff.

An ihn wird man sich bald öfter erinnern. Denn Edison ist Namensgeber eines neuen Magazins, das die Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) gerade entwickelt. Eine offizielle Pressemitteilung, ein Anzeigenmotiv oder ein Werbebanner sind bislang noch nicht aufgetaucht. Aber die Information ist bestätigt. "Wir gehen mit dem Projekt schwanger, nur der Geburtstermin steht noch nicht fest", sagte Franz W. Rother Ende März auf Nachfrage.

Inzwischen weiß der Chefredakteur mehr. Die Premierenausgabe wird im September dieses Jahres zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) erscheinen, danach vorerst im zweimonatlichen Turnus. Die Druckauflage bewegt sich bei 80.000 Exemplaren, der Heftumfang soll 84 Seiten betragen. Im Handel wird "Edison" 8,50 Euro kosten und sich damit bei den eher hochpreisigen Zeitschriften einreihen.

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Derzeit wird an den Feinheiten des Heftkonzepts sowie an Layout und Grafik gearbeitet. Michael Köckritz, Gründer und Chefredakteur des Auto-Kultur-Magazins "Ramp", fungiert als Kreativdirektor. Was darauf schließen lässt, dass "Edison" kein Magazin von der Stange wird. Der Inhaber der in Reutlingen beheimateten Red Indians Publishing (Verlag und Agentur) ist bekannt dafür, immer wieder neue Grenzen auszuloten und pflegt einen experimentellen Ansatz.

"Edision" kommt zweimedial auf die Welt – als gedrucktes Magazin und als Portal im Internet. Online wird es bereits ab Sommer sicht- und lesbar sein. Als Zielgruppe hat "Edison" die "Generation e" im Blick, also alle, die sich für Elektromobilität, autonomes Fahren, erneuerbare Energien, aber auch für Sharing Economy, neue Mobilitäts- und Architekturkonzepte interessieren. "Wir werden uns natürlich auch mit einzelnen Produkten befassen, zum Beispiel Elektrofahrzeugen oder Pedelecs, aber im Grunde geht es um mehr: um ein verändertes Lebensgefühl, die zunehmende Vernetzung unserer Lebenswelten und die Frage, wie wir in Zukunft verantwortungsvoll leben wollen", erklärt Rother. Roland Karle

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