Neues GfK-Rating Wie sich TV-Formate auf Twitter schlagen

Donnerstag, 23. Januar 2014
Twitter wird Partner der GfK
Twitter wird Partner der GfK
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Wenn die ARD sonntags den "Tatort" ausstrahlt, dann laufen meist auch bei Twitter die Server heiß. Die Fans des ARD-Krimis setzen in der Regel unzählige Tweets ab und diskutieren fleißig über Ermittler wie Ballauf, Leitmayr und Co. Wie genau sich TV-Formate auf Twitter schlagen und wie die Wechselwirkungen zwischen TV und dem Kurznachrichtendienst im Detail aussehen, das will künftig die GfK analysieren. Zu diesem Zweck hat der Nürnberger Marktforscher eine Kooperation mit Twitter eingetütet. Ziel der exklusiven Partnerschaft, die für Deutschland, Österreich und die Niederlande beschlossen wurde, ist die Veröffentlichung von sogenannten "GfK Twitter TV Ratings". Mit ihrem neuen Service, der in diesem Jahr starten wird, will die GfK Daten über die Häufigkeit und Reichweite von Kurznachrichten zu bestimmten Fernsehprogrammen liefern.

Das Tool ist nicht nur für Programm-Macher interessant: Neben den TV-Entscheidern sollen auch Mediaagenturen mithilfe der Ratings herausfinden können, wie sich die Live-Kommentierungen auf dem Second Screen auf die Reichweite von Sendern und TV-Formaten auswirken. Mediaagenturen und Werbungtreibende sollen darüber hinaus tiefergehende Analysen zur Planung und Auswertung medienübergreifender Kampagnen erhalten.

GfK-Chef Matthias Hartmann findet die Wechselwirkung zwischen klassischen und sozialen Medien "äußerst interessant". "Wir stehen erst am Anfang der digitalen Transformation der Medien und Twitter hat sich als Social Soundtrack von Live-Veranstaltungen und Fernsehsendungen bewiesen", so Hartmann. Die GfK wolle gemeinsam mit Twitter daran arbeiten, Erkenntnisse über crossmediale Effekte zu liefern.

Die GfK ist nicht das einzige Unternehmen, das mit Twitter kooperiert. Erst kürzlich hatte die Deutsche Telekom einen Pakt mit dem Microblogging-Dienst geschlossen. Der Deal sieht unter anderem eine bessere Sichtbarkeit voin Twitter auf den mobilen Endgeräten der Telekom vor. mas
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